Franz Gosch2018-03-21T10:45:25+00:00

Biografie Franz Gosch

AK-Vizepräsident
FCG-Landesvorsitzender
Obmann der Pendlerinitiative

Franz Gosch wurde am am 22.9.1957 in Feldbach geboren. Mutter Maria, Bauerntochter aus Breitenfeld a.d. Rittschein und Hausfrau, Vater Franz, Tischler aus Ottendorf (Oststeiermark). Die Familie übersiedelte 1959 nach St. Peter/Freienstein, nachdem der Vater Franz Gosch sich als Werksarbeiter in der nahe gelegenen Voest Alpine Donawitz eine Existenz aufbauen konnte. Die Familie Gosch war in der Folge in St. Peter-Freienstein sowohl im Vereinsleben wie auch politisch höchst engagiert.

Franz Junior besuchte ab 1963 die Volksschule in St. Peter-Freienstein, absolvierte die Hauptschule und das Polytechnikum in Leoben und trat danach eine Lehre als Gas-Wasser- und Heizungsinstallateur in Leoben an. Auch er war im Vereinsleben in St. Peter-Freienstein engagiert und war sechs Jahre lang Mitglied des Musikvereins in St. Peter-Freienstein, später auch Obmann der Jungen ÖVP in St. Peter, wo auch der Grundstein für das politische Interesse des jungen Mannes gelegt wurde.

Nach Ende seiner Lehrzeit im Jahre 1976 absolvierte Franz Gosch die Lehrabschlussprüfung und leistete seinen Präsenzdienst in der Hackherkaserne in Gratkorn bzw. schloss diesen im Heeresfeldzeuglager Leoben ab. Nach dem Bundesheer wechselte Franz Gosch beruflich in den Industrieanlagenbau, wo er für die Firma Kremsmüller (Wels) zuerst in der VÖST-Alpine Donawitz, dann in der OMV in Schwechat, sowie als Leiharbeitskraft in der Schiffswerft Korneuburg mit verschiedenen Aufgaben als Facharbeiter beschäftigt war. 1979 trat er in den technischen Dienst des LKH-Leoben ein, wo auch seine Laufbahn als Arbeitnehmervertreter begann.

 

1981 wurde Franz Gosch zum Bezirksobmann der Jungen ÖVP des Bezirkes Leoben gewählt, etwas später zog er dann auch in den Landesvorstand der Jungen ÖVP ein, wo er auf wichtige Weggefährten wie den damaligen Landesobmann der JVP, Dr. Reinhold Lopatka oder den damaligen Landessekretär der JVP Christian Buchmann traf. Das politische und organisatorische Talent Franz Goschs wurde vom damaligen Nationalratsabgeordneten und ÖVP-Bezirksobmann Paul Purgstaller gefördert und später von FCG-Landesvorsitzenden AK-Fraktionsobmann Ing. Erich Amerer, welcher ihn in die Gewerkschaftsbewegung holte. Bereits mit 22 Jahren war er erstmals Kandidat zum Steiermärkischen Landtag, seine Leidenschaft galt jedoch schon immer der Arbeitnehmervertretung.

So wurde Gosch im Jahre 1982 im LKH Leoben zum Arbeiterbetriebsrat gewählt. In dieser Zeit konnte er sich vor allem durch die Gewerkschaftsbewegung verschiedenen Bildungsmaßnahmen unterziehen, besonders zu erwähnen ist dabei der Besuch der Sozialakademie in Hinterbrühl, wodurch die Basis für sein weiteres Engagement in der Arbeitnehmervertretung gelegt wurde. Im Jahre 1986 kandidierte Franz Gosch für den Angestelltenbetriebsrat des LKH-Leoben und wurde danach als stellvertretender Vorsitzender freigestellt und mit der Geschäftsführung des Betriebsrates beauftragt. In dieser Zeit schuf er in der Betriebsratsvertretung am LKH mehrere Standards, die heute noch genutzt werden, wie die Betriebszeitung „das Leobner-LKH-Journal“.

Im Jahre 1989 trat Franz Gosch auf Vorschlag der Christlichen Gewerkschafter in die Dienste der Gewerkschaft der Privatangestellten ein, wo er zunächst als Rechtsschutzsekretär die Anliegen der GPA-Mitglieder vertrat. In dieser Zeit absolvierte er auch die Prüfung zum gerichtlich beeideten Sachverständigen für Arbeitstechnik und Berufskunde und war als Spezialist für Kollektivverträge in der Sachverständigenliste eingetragen. Es folgten Verwendungen im Bereich der gewerkschaftlichen Vertretung in der Textil-, Leder- und Bekleidungsindustrie , Papier- und Pappeverarbeitenden Industrie, dem graphischen Gewerbe sowie den Tages- und Wochenzeitungen. Derzeit vertritt Franz Gosch von Seiten der GPA-djp die Bankangestellten in der Steiermark.

1994 ist das Jahr der Gründung der Steirischen Pendlerinitiative, eines unabhängigen Vereins, der es sich zur Aufgabe gemacht hat die Lebensumstände der Pendlerinnen und Pendler zu verbessern. Franz Gosch, selbst ein Pendler, ist Gründer, Motor und Obmann dieser Initiative, die mittlerweile auch österreichweit aktiv ist und insgesamt Interessen von 1,8 Millionen Arbeitnehmern in Österreich vertritt. Um im Bereich der Gesundheitsvorsorge ein Zeichen zu setzen, gründete Franz Gosch im Rahmen der FCG die Burnout-Plattform-Steiermark, welche sich mit Experten für präventive Maßnahmen gegen diese neue Volkskrankheit einsetzt. Ein herausragendes Projekt der Plattform war die Sonderausstellung „BURNistOUT“ im Ausstellungszentrum Kräftereich St. Jakob im Walde. Diese Plattform wurde verbreitert und heißt aktuell „Initiative Lebenswerte Arbeitswelt“ (www.LebenswerteArbeitswelt.at). Neben der Gesundheitsvorsorge und „Prävention statt Frühpension“ befasst sich die Initiative mit dem Thema Wertschätzung in den Betrieben und Dienststellen. Ein Symposium zu diesem Schwerpunkt fand kürzlich in der Wirtschaftskammer Steiermark statt, wo auch erstmals das Experiment einer „Wertschätzungsausstellung“ gestartet wurde.

 

Parallel zu seiner gewerkschaftlichen Laufbahn wurde er im Jahr 1995 Mitglied der Arbeiterkammervollversammlung und im Jahre 1999 wurde er zum Vorsitzenden der Steirischen Christgewerkschafter gewählt. Im Jahr 2000 wurde Franz Gosch erstmals zum Vizepräsidenten der Steirischen Arbeiterkammer gewählt. Eine Funktion, die er auch derzeit ausübt. Franz Gosch hat große Erfahrungen in der Arbeitnehmervertretung und tritt tagtäglich mit vollem Einsatz für die Menschen in der Arbeitswelt ein. Bei der Arbeiterkammerwahl 2014 war er wieder Spitzenkandidat der „ÖAAB- FCG Liste Franz Gosch“ und wurde in seiner Funktion bestätigt. Privat ist Franz Gosch ein Familienmensch, er ist seit 30 Jahren mit Gattin Karin verheiratet und Vater eines erwachsenen Sohnes.

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