ARBEITSUNFALL – wer hilft und was ist zu tun?
Ein Arbeitsunfall liegt vor, wenn der Unfall im Rahmen der beruflichen Tätigkeit beziehungsweise deren Ausübung erfolgt. Dazu zählt auch der Weg zur und von der Arbeit nach Hause. Er ist von privaten Unfällen in der Freizeit und Verkehrsunfällen zu unterscheiden. In Österreich werden Arbeitsunfälle von einer eigenen Sozialversicherung der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) bearbeitet, diese sorgt nicht nur für die Heilbehandlungen, sondern ist in den Betrieben auch präventiv für den Arbeitnehmerschutz tätig. Berufliche Tätigkeit Während der Arbeitszeit beziehungsweise am Arbeitsweg gelten alle Unfälle als Arbeitsunfall. Dies gilt auch während der Ausbildung. Als Arbeitsunfall wird ein Unfall eingestuft, wenn er am Arbeitsplatz durch die Ausübung der beruflichen Tätigkeit verursacht wird und die Schäden vorwiegend darauf zurückzuführen sind. wenn der Unfall am Weg zum Essen in der Mittagspause geschieht, ganz gleich ob am Weg zum Mittagessen oder zurück zur Arbeitsstätte oder zur Ausbildungsstätte. wenn der Unfall auf dem direkten Weg zu oder von der Arbeitsstätte (Büro, Firma) nach Hause geschieht. Dabei sind Fahrgemeinschaften miteingeschlossen. Auch der Weg zur oder von der Bank ist einmal monatlich eingeschlossen, muss aber dem Arbeitgeber bekanntgegeben werden. wenn er am direkten Weg von oder zum Arzt oder Krankenhaus stattfindet. wenn er am direkten Weg von oder zum Kindergarten, der Schule oder einer Kindertagesstätte stattfindet. wenn der Unfall beim Besuch einer beruflichen Weiterbildung (berufsbildenden Kurs) geschieht. auch die Arbeit im Homeoffice ist für Arbeitsunfälle versichert, die Unfallursache muss aber klar und direkt mit der versicherten Arbeitsleistung im Zusammenhang stehen, Meldung an den Arbeitgeber Der Arbeitgeber ist bei einem Arbeitsunfall sofort zu verständigen. Dabei ist nicht entscheidend, ob Unfälle am Arbeitsweg, in der Arbeits- oder Ausbildungsstätte oder einem sonstigen zutreffenden Fall passieren. Gilt ein Unfall als Arbeitsunfall, hat eine Meldung an den Arbeitgeber so schnell als möglich zu erfolgen. Zudem sollte auch der Betriebsrat informiert werden, sofern das Unternehmen über einen solchen verfügt. Allgemeine Unfallversicherung (AUVA) Arbeitnehmer sollten sich vergewissern, ob eine Meldung des Unfalls seitens Arbeitgeber, Arzt oder Krankenhaus an die zuständige AUVA in Form einer Unfallmeldung eingegangen ist. Die AUVA sorgt für die entsprechenden Leistungen in Zusammenhang mit Arbeitsunfällen von Arbeitnehmern. Zu diesen Leistungen zählen unter anderem: Erste Hilfe Unfallheilbehandlung Rehabilitation Leistungsberatung Entschädigungen Entgeltfortzahlung Arbeitsunfall am Arbeitsweg Geschieht ein Unfall am Arbeitsweg von der Arbeitsstätte nach Hause oder von zuhause zur Arbeitsstätte, gilt dies ebenfalls als Arbeitsunfall. In diesem Fall sollte ebenfalls direkt der Arbeitgeber verständigt werden. Außerhalb der beruflichen Tätigkeit Ein Unfall kann auch außerhalb der Arbeitszeit beziehungsweise der beruflichen Tätigkeit als Arbeitsunfall eingestuft werden. Dafür muss einer der folgenden Fälle zutreffen: Der Unfall ereignet sich während eines Betriebsausfluges oder einer Firmenfeier, die vom Arbeitgeber bezahlt und veranstaltet wird. Er ereignet sich während der Inanspruchnahme von Leistungen des Arbeitslosenversicherungsgesetzes und Arbeitsmarktförderungsgesetzes. Der Unfall geschieht in der Freizeit, während der Arbeitnehmer einer anderen verunglückten Person Hilfe leistet. Er ereignet sich während der Ausübung einer ehrenamtlichen Tätigkeit, wie etwa der Freiwilligen Feuerwehr oder dem Roten Kreuz. Mehr Infos HIER, weitere Informationen, Rechtsgrundlagen und Ansprechpartner: https://www.oesterreich.gv.at/themen/notfaelle_unfaelle_und_kriminalitaet.html. Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA)
FCG Steiermark und Pendlerinitiative: „Pendler dürfen nicht länger im Stich gelassen werden!“

FCG und Pendlerinitiative üben scharfe Kritik und fordern eine sofortige, spürbare Anhebung der Steirischen Pendlerbeihilfe. FCG-Landesvorsitzender Guido Mauerhofer und Walter Semlitsch, Obmann der Steirischen Pendlerinitiative, sehen angesichts explodierender Kosten im KFZ-Bereich und massiv gestiegener Treibstoffpreise dringenden Handlungsbedarf: „Die Realität für Pendlerinnen und Pendler ist längst eine andere als jene, auf der das aktuelle Fördermodell der steirischen Pendlerbeihilfe basiert. Die Unterstützung ist zu verbessern und neu aufzustellen.“ Seit über zehn Jahren wurden die Förderbeträge nicht erhöht, die förderbare Einkommensgrenze stagniert seit 2022 bei 2.500 Euro brutto monatlich. Diese Einkommensgrenze müsste schon längst inflationsbereinigt bei 3.300,– Euro brutto im Monat liegen und zukünftig automatisch inflationsangepasst werden. Gleichzeitig sind die Preise massiv gestiegen – insbesondere an den Tankstellen. Besonders hart trifft es einkommensschwache Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Die Pendlerbeihilfe ist für viele die einzige direkte Unterstützung, da steuerliche Entlastungen wie die Pendlerpauschale oft ins Leere gehen. „Gerade jene, die ohnehin wenig verdienen, werden im Stich gelassen. Das ist nicht akzeptabel“, so Mauerhofer und Semlitsch. Daher sieht FCG-Landesvorsitzender Guido Mauerhofer auch die Arbeiterkammer Steiermark in der Pflicht, von der sich die Interessenvertreter deutlich mehr Einsatz erwarten: „Hier braucht es die dringende Bereitschaft, sowohl vom Land Steiermark und der Arbeiterkammer Steiermark mehr Mittel in die Hand zu nehmen. Während andere Bundesländer längst handeln, wurde in der Steiermark die letzte Wertanpassung vor mehr als zehn Jahren vorgenommen. Burgenland hat mit 1. Jänner 2026 wieder eine deutliche Verbesserung für seine Pendler umgesetzt. „Die Steiermark droht hier endgültig den Anschluss zu verlieren.“ Die Forderung ist klar: Sofortige Erhöhung der steirischen Pendlerbeihilfe, Anhebung der Einkommensgrenzen und eine automatische Anpassung an die Inflation. „Die Pendlerinnen und Pendler sichern täglich Arbeitsprozesse und Wertschöpfung und halten das Land am Laufen. Diese Menschen jetzt zu entlasten, ist hoch an der Zeit, denn hier geht es um Existenzen“, stellen Mauerhofer und Semlitsch unmissverständlich klar.
Steirische Pendlerförderung für 2025 – jetzt beantragen!
Gerade jetzt besonders hilfreich! Von der FCG Steiermark und der Pendlerinitiative durchgesetzt. Dennoch gibt es zahlreiche anspruchsberechtigte Pendlerinnen und Pendler die ihre Pendler:innenbeihilfe 2025 noch nicht beantragt haben oder diese spezielle Förderung gar nicht kennen. Die Antragsfrist für die PENDLERBEIHILFE 2025 läuft noch bis 31.12.2026. Nach speziellen Richtlinien wird in der Steiermark (neben der Pendlerpauschale und dem Pendlereuro), von der Landesregierung mit der Arbeiterkammer auch eine Pendler:innenbeihilfe ausbezahlt. Dabei übernimmt die AK die administrative Abwicklung. Genauere Informationen per Mausklick hier:- Link zur AK Steiermark Wer hat Anspruch auf die Pendler:innenbeihilfe? Der Hauptwohnsitz muss in der Steiermark liegen, die Strecke zur Arbeit muss in eine Richtung mindestens 25 km lang sein. Das Jahreseinkommen darf nicht über 35.000 Euro liegen (ohne Familienbeihilfe, aber inklusive 13. und 14. Gehalt). Für jedes sorgepflichtiges Kind erhöht sich das förderbare Jahreseinkommen um € 3500,-. Die Pendler:innenbeihilfe wird grundsätzlich rückwirkend für das Vorjahr gewährt. Die Frist für die Beantragung der Pendler:innenbeihilfe 2025 endet mit 31.12.2026. Auch Lehrlinge haben Anspruch auf Pendler:innenbeihilfe, wenn sie in der Berufsschule im Internat untergebracht sind oder die Lehrlingsfreifahrt zum Ausbildungsort nicht nützen können. Antragsformulare samt Richtlinie gibt es in den Gemeindeämtern, sowie in der AK-Zentrale und allen AK-Außenstellen. So kommst du zu deiner Pendlerbeihilfe: Der schnelle Weg zu den Förderrichtlinien, diese stehen samt Antragsformulare als DOWNLOAD hier zur Verfügung!! Einfach abgeben oder schicken: Die ausgefüllten Anträge und die erforderlichen Nachweise können in der AK-Zentrale oder in allen AK-Außenstellen abgegeben werden. Per Post kannst du alle Unterlagen auch an die Arbeiterkammer Steiermark, Pendler:innenbeihilfe, Hans-Resel-Gasse 8-14, 8020 Graz schicken.
Spritpreise explodieren! Hier findest du die günstigsten Tankstellen
Die rasant steigenden Energie- und Spritpreise aufgrund des Krieges am Persischen Golf bereiten vielen Menschen große finanzielle Sorgen – besonders jenen, die auf ihr Auto angewiesen sind. Die Angst vor einer neuen Teuerungswelle wächst. Wie man derzeit die günstigste Tankstelle finden kann und welche Maßnahmen zur Entlastung geplant sind, erfährst du in unserer nachstehenden Information. Entlastungsmaßnahmen geplant Laut Bundesregierung sollen nun rasch Entlastungen kommen. Rund die Hälfte der Kosten an der Tankstelle kassiert der Staat durch die Mineralölsteuer, die CO₂-Bepreisung und die Umsatzsteuer. Hier mit einer flexiblen Steuersenkung gegenzusteuern, wäre auch die größten Hebel für mögliche Entlastungen. Gleichzeitig sollte ein Preisdeckel die Margen der Mineralölkonzerne bei Benzin und Diesel begrenzen. Bei Dieselpreisen von mehr als 2,00 Euro pro Liter und Benzinpreisen in ähnlicher Höhe – mit weiterhin steigender Tendenz – wächst der Druck auf die Bundesregierung, rechtzeitig Entlastungsmaßnahmen umzusetzen. Eine weitere Teuerungsspirale aufgrund der hohen Energiepreise, soll jedenfalls verhindert werden. So findet man die günstigsten Spritpreise Der >> Online-Spritpreisrechner << bzw. die Karte der E-Control zeigt anhand der Postleitzahl, wo aktuell die günstigsten Preise für Diesel und Benzin zu finden sind. Die Spritpreise werden tagesaktuell aus der Preisdatenbank der Tankstellen übernommen. Ausgewählt werden kann zwischen: Diesel – Super 95 – CNG (Erdgas) Auch das eigene Fahrverhalten kann helfen, Treibstoff zu sparen. >> Dazu wertvolle Tipps hier.
Preisschock an der Zapfsäule – wie Pendlerpauschale & Pendlereuro jetzt entlasten!
Viele von uns müssen täglich zur Arbeit pendeln. Der derzeitige Preisschock an den Tankstellen treibt so manchen die Zornesröte ins Gesicht. Oft wirkt der notwendige Tankstopp aber auch schon existenzbedrohlich. Die FCG-Pendlerinitiative hat bereits mehrfach einen Benzinpreisdeckel gefordert und verlangt von Politik und Bundeswettbewerbsbehörde, die Ölkonzerne ins Visier zu nehmen! Um so wichtiger, dass Dauerthema der Pendlerinitiative – finanzielle Entlastung bzw. die Erhaltung und Verbesserung der Pendlerförderung in Österreich – ein Anliegen, welches viel Einsatz erfordert. Die nachstehend aufgelisteten, von der FCG und der Pendlerinitiative schwer erkämpften Förderungen wollen wir dir hier näherbringen. Klar ist auch, dass wir als Christgewerkschafter gegen oft angedachte Verschlechterungen bei der Pendlerförderung weiter Widerstand leisten werden. Habe ich Anspruch auf Pendlerpauschale und Pendlereuro? Das Ergebnis des Pendlerrechners des Finanzministeriums dient als Grundlage für die Inanspruchnahme des Pendlerpauschales und des Pendlereuros. Klicke auf den Pendlerrechner, trage deine Daten ein und anschließend erhältst du das Ergebnis – dieses ist rechtsverbindlich! Wichtig: Pendlerförderung monatlich oder jährlich? Lege die Berechnung des Pendlerrechners bei deiner Lohnverrechnung vor, damit Pendlerpauschale und Pendlereuro monatlichbei deiner Gehaltsabrechnung berücksichtigt werden können. Du hast auch die Möglichkeit, deine Pendlerförderung jährlichbei der Arbeitnehmerveranlagung (ANV)einzureichen: Pendlerpauschale und Pendlereuro werden als Werbungskosten (bis zu 5 Jahre rückwirkend) bei der Arbeitnehmerveranlagung geltend gemacht. Für die rückwirkende Veranlagung (über mehrere Jahre) ist zu beachten: Im Zeitraum von Mai 2022 bis Juni 2023 war die monatliche Pendlerpauschale sogar jeweils um 50 % erhöht. Der Pendlereuro betrug das 4-fache. Davor und danach gelten wieder die derzeit gültigen Werte. Am 1.1. 2026 wurde der Pendlereuro deutlich erhöht, Richtwert jetzt € 6,- pro KM / Jahr!! Die ANV ist am einfachsten über FinanzOnlinedurchzuführen: Die vom Pendlerrechner vorgegebenen Beträge einfach in der Rubrik „Werbungskosten“eintragen. Das Formular L1für die analoge ANV gibt es beim Finanzamt oder hier. . Weiterführende Informationen findest du bei der Pendlerinitiative. Gibt es eine Pendlerförderung, auch wenn ich nicht jeden Tag in die Arbeit fahre? Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die mindestens 4 Tage pro Monat zu ihrer Arbeitsstätte fahren, können die Pendlerpauschale sowie den Pendlereuro geltend machen. Das gilt zum Beispiel für: Teilzeitbeschäftigte Arbeit an einzelnen Tagen im Betrieb Wochenpendler, die nur einmal wöchentlich zum Arbeitsplatz pendeln Wichtig: Urlaubs- oder Krankenstandstage kürzen die Pendlerpauschale nicht. Anspruch je nach Anzahl der Pendeltage: Volle Pendlerförderung: mehr als die Hälfte der möglichen Arbeitstage (z. B. bei 20 Arbeitstagen → 11 Tage) Zwei Drittel der Förderung: wenn du zwischen 8 und 10 Tagenim Kalendermonat pendelst Ein Drittel der Förderung: wenn du mindestens 4 und höchstens 7 Tageim Monat pendelst PENDLERZUSCHLAG für Kleinverdiener (= Erhöhte Negativsteuer) Diese Förderung wird oft vergessen! Wer die Voraussetzungen für Pendlerpauschale und Pendlereuroerfüllt, aber keine oder sehr wenig Lohnsteuer zahlt, erhält einen Pendlerzuschlag. Diese „Negativsteuer“kann für 2025 (inkl. PENDLERZUSCHLAG ) bis zu 1277 Eurobetragen. Die Negativsteuer wird vom Finanzamt über die Arbeitnehmerveranlagungausbezahlt. Dies ist – wie bei allen Werbungskosten – bis zu 5 Jahre rückwirkend möglich.
Neue Eigenheimförderung des Landes gestartet & AK-Wohnbauförderung: 1.200 € Zinsenzuschuss sichern!
Aktuell in dieser Woche startet die neue Eigenheimförderung des Landes Steiermark. Mit einer Darlehenshöhe von bis zu 80.000 Euro setzt die Steiermark Impulse für Häuslbauer, Sanierer und insbesondere für junge Familien. Konkret gilt die neue Eigenheimförderung für Neuerrichtungen sowie für den Ankauf bestehender Eigenheime mit anschließender Sanierung („Große Eigenheim-Sanierung“). Damit wird ein klarer Schwerpunkt auf Eigentumsbildung, insbesondere im ländlichen Raum, gesetzt. Ein besonderes Anliegen bleibt die Förderung junger Familien: Der bisherige Jungfamilienbonus wird künftig als Zuschlag von 10.000 Euro direkt in die Eigenheimförderung integriert. Damit wird die Eigentumsbildung gerade für junge Menschen gezielt erleichtert. Details zur neuen Förderung einschließlich der neuen Förderrichtlinien findest Du auf der Wohnbauseite des Landes Steiermark Auskünfte – Beratung – Hilfe bei der InfostelleLand Steiermark hier! Zinsenzuschuss für Mitglieder der Arbeiterkammer Steiermark Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die neuen Wohnraum schaffen und damit eine hohe finanzielle Belastung auf sich nehmen, können durch die AK-Wohnbauförderungsaktion einen Zinsenzuschuss (nicht rückzahlbar) erhalten. AK-Mitglieder, die im Jahr 2025 ihre geförderte Neubauwohnung bezogen oder ihren Rohbau mithilfe der Neubauförderung der öffentlichen Hand errichtet haben, können einen einmaligen Zinsenzuschuss beantragen. Der Zinsenzuschuss für nicht geförderte Kredite oder Darlehen, die zur Finanzierung von Grund-, Aufschließungs- und Baukosten aufgenommen wurden, beträgt bis zu 1.200 Euro. ACHTUNG: Die Antragsfrist für die AK-Wohnbauförderung läuft nur noch bis 31.03.2026. Wohnbauförderung für AK-Mitglieder – 1.200 Euro Unterstützung Du hast bis 31. März 2026 Zeit, das Ansuchen bei der AK einzureichen. Nutze die Zeit, um die erforderlichen Unterlagen für die Einreichung zu besorgen: Allgemein erforderlich: Bestätigung des Dienstgebers Meldezettel aller volljährigen Mitbewohner Zusätzlich für Eigenheime: Formular „Rohbaufertigstellungsanzeige“, bestätigt durch die Baubehörde (Gemeinde) Genehmigung der Landeswohnbauförderung (Förderungszusicherung Eigenheimförderung) Kredit-/Darlehensverträge oder Schuld- und Pfandbestellungsurkunde für Eigentums-, Miet- oder Genossenschaftswohnungen So kommst du zu Deinem Zuschuss, Informationen, Merkblätter, Urkunden sowie das jeweilige Antragsformular zum Downloaden: Formular Zinsenzuschuss Eigenheim (2,2 MB – pdf) Formular Zinsenzuschuss Wohnung(1,0 MB – pdf) Informationen über alle Angelegenheiten rund um das Thema wohnen (Tel.: 05-7799) für Dich aufbereitet vom AK Konsumentenschutz, gibt es hier.
Geförderte Altersteilzeit ab 2026 – die neue Rechtslage !!
FCG STEIERMARK AUF INSTAGRAM jetzt FOLGEN ✔️🔔 FCG STEIERMARK AUF FACEBOOK jetzt FOLGEN ✔️🔔 Die Altersteilzeit (ATZ) ist ein sehr komplexes Thema. Nachstehend geben wir einen kurzen Überblick und beleuchten die aktuelle Rechtslage. Die Altersteilzeit bleibt zwar vorerst bestehen, verliert jedoch deutlich an Attraktivität. Nach wie vor muss die Altersteilzeit mit dem Arbeitgeber vereinbart werden, es besteht kein Rechtsanspruch auf ATZ. Für neue Vereinbarungen wird die geförderte Laufzeit des Altersteilzeitgeldes schrittweise verkürzt – von 4,5 Jahren im Jahr 2026 auf nur mehr drei Jahre ab 2029. Die Altersteilzeit bleibt derzeit neben der Teilpension bestehen und ist weiterhin ein Modell für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, welche einen schrittweisen Übergang in den Ruhestand durch Reduktion der Arbeitszeit ermöglicht. Neue Rechtslage nur für neue Vereinbarungen Die kürzlich reformierte Altersteilzeit (ATZ) betrifft grundsätzlich nur Altersteilzeitvereinbarungen, die ab dem 01.01.2026 angetreten werden. Einzige Ausnahme: Das neu eingeführte Nebenbeschäftigungsverbot gilt für sämtliche Altersteilzeitvereinbarungen – also auch für bereits laufende. Jede Nebenbeschäftigung bei einem anderen Arbeitgeber ist ab 01.01.2026 unverzüglich dem AMS zu melden. Davon sind auch geringfügige Arbeitsverhältnisse betroffen. Grundsätzlich steht jede Nebenbeschäftigung dem Anspruch auf Altersteilzeitentgelt entgegen – außer sie wurde bereits regelmäßig im Jahr vor Beginn der Altersteilzeit ausgeübt. ACHTUNG: Für Altvereinbarungen gibt es eine Übergangsfrist bis 30.06.2026. Danach müssen unzulässige Nebenbeschäftigungen beendet werden. Die wichtigsten Neuerungen für Vereinbarungen ab 01.01.2026 Verkürzung der Bezugsdauer: Die maximale Bezugsdauer wird etappenweise bis 2029 auf längstens 3 Jahre (anstatt derzeit 5 Jahre) gekürzt. Eine 2026 begonnene Altersteilzeit kann somit maximal noch 4,5 Jahre dauern. Längere erforderliche Beschäftigungszeiten: Innerhalb einer Rahmenfrist von 25 Jahren werden die notwendigen Beschäftigungszeiten schrittweise von 780 Wochen (15 Jahre) auf 884 Wochen (17 Jahre) angehoben. Begrenzung ab 01.01.2029: Ab diesem Zeitpunkt kann Altersteilzeit nur noch bis zur Erfüllung der Anspruchsvoraussetzungen für irgendeine Form der Alterspension – also auch der Korridorpension – bezogen werden. Ausnahme: Besteht Anspruch auf eine „Hacklerpension“ (Langzeitversichertenregelung, frühestens mit 62 Jahren bei 45 Beitragsjahren), ist der Bezug von Altersteilzeitgeld noch für maximal ein Jahr möglich – längstens bis zur Erfüllung der Anspruchsvoraussetzungen für eine Korridorpension. Aufwandersatz für Arbeitgeber: Bei bereits laufender kontinuierlicher Altersteilzeit (Antritt vor 01.01.2026) werden grundsätzlich 90 % des zusätzlichen Aufwandes für den Arbeitgeber abgegolten. Für Neuvereinbarungen ab 01.01.2026 wird dieser Aufwandersatz in den Kalenderjahren 2026 bis 2028 auf 80 % reduziert. Ab 2029 soll er wieder 90 % betragen. Grundsätzlich gibt es auch noch die geblockte Altersteilzeit der Aufwandersatz für den Arbeitgeber wurde jedoch ab 2026 auf 27,5% reduziert, wird 2027 auf 20%, 2028 auf 10% gekürzt und 2029 eingestellt. Diese ATZ Variante läuft daher in der Praxis aus. Lohnausgleich: Der Lohnausgleich bei der laufenden ATZ beträgt für den Arbeitnehmer 50 % des Unterschiedsbetrags zwischen dem Einkommen bei reduzierter Arbeitszeit und dem Einkommen in den letzten 12 Monaten vor der Altersteilzeit. Bisher wurde als Grundlage das tatsächlich ausbezahlte Entgelt („Oberwert“ inklusive Mehrarbeit) herangezogen. ACHTUNG: ATZ – Vertragsbeginn ab 01.01.2026 – hier zählt als Berechnungsgrundlage nur noch das für die Normalarbeitszeit gebührende Entgelt. Altersteilzeit bei All-In-Verträgen oder Überstundenpauschalen Wer Überstunden pauschal entlohnt erhält, muss diese oft nicht in voller Höhe einarbeiten. Neue Altersteilzeit-Vereinbarungen müssen verpflichtend das Entgelt für die Normalarbeitszeit ausweisen, das sich dann meist am kollektivvertraglichen Mindestentgelt orientiert. Dieser Mindestgehalt wird somit zum „Oberwert“ für den Lohnausgleich herangezogen. Die Altersteilzeit verliert daher für Versicherte mit All-In-Vereinbarungen oder Überstundenpauschalen weiter an Attraktivität. Die finanzielle Auswirkung der Altersteilzeit lässt sich einfach mit dem Altersteilzeitrechner der Arbeiterkammer prüfen. Dieser ermöglicht die Berechnung der Auswirkungen einer Arbeitszeitverkürzung unter Berücksichtigung des Lohnausgleichs (70–80 % des bisherigen Gehalts). Weiter gehende Informationen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber – inklusive Formulare und Anträge – hier direkt beim Fördergeber AMS erhältlich. Alternative zur Altersteilzeit: Die Teilpension Ab 01.01.2026 kommt es in Österreich zu einem grundlegenden Umbau beim gleitenden Übergang in die Pension: Die Teilpension wird eingeführt, während die Altersteilzeit schrittweise zurückgefahren wird. Ziel ist es, ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer länger im Erwerbsleben zu halten und gleichzeitig das Budget des Arbeitsmarktservice (AMS) zu entlasten. Die neue Teilpension ermöglicht einen stufenweisen Rückzug aus dem Berufsleben. Beschäftigte können ihre Arbeitszeit um 25 bis 75 % reduzieren und erhalten dafür eine anteilige Pension von 25, 50 oder 75 % ihrer regulären Pensionsansprüche. Die Leistung wird direkt aus der Pensionsversicherung bezahlt, wodurch keine AMS-Förderung erfolgt. Voraussetzung ist, dass bereits ein Anspruch auf eine Form der Alterspension besteht – etwa Korridor-, Schwerarbeits- oder Langzeitversichertenpension. Die Teilpension kann ab 1. Jänner 2026 beantragt werden und soll weniger bürokratisch sowie einfacher handhabbar sein als die Altersteilzeit. Auch der Antritt einer Teilpension muss mit dem Arbeitgeber vereinbart werden. Weitere Informationen zum Thema „Flexibel in den Ruhestand“ hier direkt bei der Pensionsversicherung.
KAGES Hallenfußballturnier

Das KAGES Hallenfußballturnier, das am 31. Jänner 2026 in der Sporthalle Kalsdorf stattfand, entwickelte sich zu einem sportlichen und zugleich gemeinschaftsstiftenden Höhepunkt für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums Graz. Insgesamt zwölf Mannschaften traten an, um ihr Können unter Beweis zu stellen und in fairen, spannenden Begegnungen um den Turniersieg zu kämpfen. Von Beginn an war die Begeisterung sowohl bei den Spielerinnen und Spielern als auch bei den zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern deutlich spürbar. Die Sporthalle verwandelte sich in eine Arena voller Einsatzfreude, Teamgeist und mitreißender Atmosphäre. Im Laufe des Turniers zeigte sich das hohe sportliche Niveau der teilnehmenden Teams. Schnelle Spielzüge, taktisches Geschick und beeindruckende Torabschlüsse sorgten für abwechslungsreiche Partien. Besonders hervorzuheben ist das Finale, in dem die Mannschaft WI/LOG Einkauf auf Transportlogistik traf. Beide Teams hatten sich mit starken Leistungen durch das Turnier gekämpft und boten im Endspiel ein packendes Duell auf Augenhöhe. Mit großem Einsatz und mannschaftlicher Geschlossenheit setzte sich schließlich das Team Transportlogistik durch und durfte sich über den verdienten Turniersieg freuen. Neben dem sportlichen Wettbewerb stand vor allem der Gedanke der Solidarität im Mittelpunkt der Veranstaltung. Im Rahmen des Turniers wurde eine Spende in der Höhe von 2.610 Euro gesammelt, die einer Familie eines Mitarbeiters des Klinikums zugutekam. Die Übergabe dieser Unterstützung verlieh dem Turnier eine besondere Bedeutung und unterstrich den starken Zusammenhalt innerhalb der Belegschaft. Das Engagement aller Beteiligten zeigte eindrucksvoll, dass das KAGES Hallenfußballturnier weit mehr ist als ein sportlicher Wettkampf – es ist ein Ausdruck von Gemeinschaft und gegenseitiger Unterstützung. Organisiert und durchgeführt wurde die Veranstaltung vom engagierten BR-Team des Klinikums Graz, das mit großem Einsatz für einen reibungslosen Ablauf sorgte. Von der Planung über die Koordination der Mannschaften bis hin zur Durchführung am Turniertag lag alles in ihren Händen. Der Erfolg des Turniers ist maßgeblich diesem organisatorischen Engagement zu verdanken. Den feierlichen Abschluss bildete die Siegerehrung, die im Beisein des ZBR-Vorsitzenden Michael Tripolt, des Betriebsdirektors Mag. BD. Falzberger sowie des Organisationsmanagers BR Markus Pflanzl stattfand. Gemeinsam mit dem BR-Team gratulierten sie den erfolgreichen Mannschaften und würdigten die sportlichen Leistungen aller Teilnehmenden. In einer Atmosphäre der Anerkennung und Wertschätzung klang das Turnier schließlich aus und hinterließ bei allen Beteiligten bleibende Eindrücke.
Neu FinanzOnline Zugang über IT Austria – jetzt auch durch persönliche Vertretung möglich!
Aktuell meldet das Finanzministerium eine Änderung bei FinanzOnline die besagt, dass hier ab sofort eine „unentgeltliche Vertretung“ möglich ist. Damit können sich viele Betroffene Behördenwege ersparen und mit Hilfe aus dem privaten Umfeld ihre Steuerangelegenheiten auch digital erledigen lassen. Wir erklären die Funktionsweise und was dies ab sofort bedeutet. Was sich bei FinanzOnline geändert hat Ab sofort gibt es bei FinanzOnline auch die Möglichkeit, sich steuerliche Angelegenheiten von einer „vertrauten, volljährigen Person erledigen zu lassen“. Die Vertrauensperson kann dabei im Namen der vertretenen Person handeln. Das Service richtet sich an jene Menschen, die Unterstützung bei der Nutzung von FinanzOnline benötigen und dafür eine Vertrauensperson bevollmächtigen möchten. Was die FinanzOnline-Vertretung in der Praxis bedeutet Diese Person kann sämtliche Funktionen in FinanzOnline nutzen, die auch die vertretene Person verwenden kann, so das Ministerium. Dazu zählen auch Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Geldgebarung, wie z. B.: Rückzahlungsanträge Änderungen der Kontoverbindung Eine Zustellvollmacht ist zwar nicht umfasst, alle elektronisch zugestellten Dokumente (auch rückwirkend) können aber von der Vertrauensperson abgerufen werden. Wer darf bei FinanzOnline vertreten werden – und wer darf vertreten? Vertreten werden dürfen: volljährige und voll handlungsfähige Personen. Personen, die ausschließlich Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit oder Pensionseinkünfte beziehen. Personen, die eine volljährige, voll handlungsfähige Vertrauensperson bevollmächtigen möchten. Vertreten dürfen: volljährige, voll handlungsfähige Personen man darf höchstens vier andere Personen vertreten So funktioniert der Einstieg für Vertrauenspersonen Die Vertretung ist ausschließlich unentgeltlich und dient der Unterstützung im Familien- oder Vertrauenskreis. Sie darf nicht berufsmäßig gegen Entgelt ausgeübt werden. Die Vertrauensperson muss sich mit ID Austria oder EU-Login anmelden – für die vertretene Person ist das nicht erforderlich. Nach dem Login kann die Vertrauensperson entscheiden, ob sie: für sich selbst oder für die vertretene Person tätig werden möchte. Die Vertretung kann befristet oder unbefristet eingerichtet werden. Ein Widerruf ist jederzeit schriftlich möglich. Verstirbt eine der beiden Personen, endet die Vertretung automatisch. Anleitung für die unentgeltliche FinanzOnline-Vertretung: Um die unentgeltliche Vertretung einzurichten, muss dieses Formular hier ausgefüllt werden. Das Formular muss unterschrieben werden – möglich sind: >> Eine handschriftliche Unterschrift >> oder eine elektronische Signatur! Anschließend muss die Vertrauensperson das Formular in FinanzOnline über „Weitere Services – Vertretungsbeziehung verwalten“ hochladen. >> Andere Übermittlungswege an das Finanzamt sind nicht zulässig! Mit der neuen Regelung wurde eine Lösung gefunden und ein weiterer Schritt für die gleichberechtigte Teilnahme aller an digitalen Prozessen umgesetzt. Unabhängig davon bleibt der analoge Weg über die Abgabe von Formularen weiterhin möglich.
FCG-Landesfrauenvorstandssitzung

Am Montag, dem 9. Februar 2026, fand die FCG-Landesfrauenvorstandssitzung statt. Die Sitzung wurde von der stellvertretenden FCG-Landesfrauenvorsitzenden Karin Fechter geleitet und von zahlreichen Betriebsrätinnen und Personalvertreterinnen besucht. Karin Fechter eröffnete die Sitzung und begrüßte die anwesenden Teilnehmerinnen herzlich. Sie bedankte sich für das zahlreiche Erscheinen und das kontinuierliche Engagement der Funktionärinnen auf Landes-, Bundes- und Betriebsebene. Im Anschluss stellte sie die Beschlussfähigkeit der Sitzung fest. In ihrem Bericht informierte Karin Fechter ausführlich über ihre Tätigkeiten in den Länder- und Bundesgremien sowie über aktuelle Themen und Entwicklungen in der Arbeiterkammer Steiermark. Dabei ging sie insbesondere auf frauenpolitische Schwerpunkte, arbeitsrechtliche Fragestellungen und laufende Initiativen ein. Darüber hinaus berichtete sie über den FCG-Neujahrsempfang in Wien und hob die Bedeutung dieser Veranstaltung als wichtige Plattform für Austausch, Vernetzung und die Positionierung zentraler arbeitnehmerinnenpolitischer Anliegen hervor. Anschließend berichteten die Kolleginnen über aktuelle Entwicklungen in ihren jeweiligen Bereichen. Dabei wurden sowohl laufende Projekte als auch Herausforderungen thematisiert, mit besonderem Fokus auf frauenpolitische Arbeit, Kollektivvertragsangelegenheiten, Weiterbildungsmaßnahmen und die Situation von Frauen in unterschiedlichen Berufsgruppen. Der gegenseitige Austausch verdeutlichte die Vielfalt der gewerkschaftlichen Frauenarbeit und die Wichtigkeit einer engen Zusammenarbeit innerhalb der FCG. Im Rahmen der Beschlussfassungen wurden Kooptierungen behandelt und von den anwesenden Teilnehmerinnen einstimmig beschlossen. Dabei wurde die Bedeutung einer aktiven Mitgestaltung und einer breiten Einbindung engagierter Frauen in die Gremien ausdrücklich hervorgehoben. Unter dem Punkt Allfälliges wurden organisatorische Hinweise, kommende Termine sowie weitere Anliegen der Teilnehmerinnen besprochen. Zudem wurde Raum für offene Wortmeldungen und einen konstruktiven Austausch gegeben. Abschließend bedankte sich Karin Fechter bei allen Anwesenden für die engagierte Mitarbeit, die konstriven Beiträge und das große Engagement für die FCG-Frauenarbeit.