JETZT € 6000,- INSOLVENZ-SOFORTHILFE, Darlehen der AK Steiermark!

Eine schon jahrzehntelange Forderung der FCG in der AK wurde nun endlich verwirklicht. Betroffene erhalten nun rasche finanzielle Unterstützung wenn ihr Betrieb zahlungsunfähig geworden ist. Durch ein zinsloses Insolvenz-Soforthilfe-Darlehen, erfolgt künftig die Vorfinanzierung des gesetzlich zustehenden Insolvenz-Entgelts und soll sicherstellen, dass Betroffene ihren Lebensunterhalt weiterhin bestreiten können. Die wirtschaftlichen Krisen der vergangenen Jahre sowie die aktuell anhaltende Rezession haben viele Betriebe und deren Beschäftigte massiv unter Druck gesetzt. Österreichweit ist seit geraumer Zeit ein deutlicher Anstieg an Unternehmensinsolvenzen zu verzeichnen – auch in der Steiermark sind zahlreiche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer davon betroffen. Für die Betroffenen bedeutet eine Insolvenz des Arbeitgebers oft nicht nur den Verlust des Arbeitsplatzes, sondern auch eine akute finanzielle Unsicherheit. Absicherung des Lebensunterhalts Ziel des Insolvenz-Soforthilfe-Darlehens ist die Sicherung des Lebensunterhaltes der kammerzugehörigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, einschließlich der Lehrlinge. Aus der langjährigen Erfahrung der AK ist bekannt, dass es im Durchschnitt rund zwei Monate dauert, bis die erste Auszahlung des Insolvenz-Entgelts erfolgt. Bei einer steigenden Anzahl an Insolvenzen ist mit noch längeren Wartezeiten zu rechnen. Genau diese Phase zwischen Insolvenzeröffnung und der ersten Zahlung des Insolvenz-Entgelts soll mit dem Soforthilfe-Darlehen überbrückt werden. Höhe und Dauer des Darlehens Das Insolvenz-Soforthilfe-Darlehen ist zinsenlos und kann in folgender Höhe beantragt werden: Bis zu 70 Prozent des laufenden Netto-Entgelts Maximal 2.000 Euro netto pro Monat Das Darlehen kann für bis zu drei Monate gewährt werden. Daraus ergibt sich ein Höchstbetrag von insgesamt 6.000 Euro. Für die Berechnung der Darlehenshöhe wird die bei Gericht eingebrachte Forderungsanmeldung herangezogen. Die Auszahlung erfolgt monatlich und soll die finanzielle Belastung während der Wartezeit deutlich reduzieren. Rückzahlung des Darlehens Die Rückzahlung des Insolvenz-Soforthilfe-Darlehens erfolgt in der Regel automatisch. Das Darlehen wird vorrangig durch den Einbehalt des ausbezahlten Insolvenz-Entgelts in entsprechender Höhe getilgt. Dieser Einbehalt erfolgt über das Treuhandkonto des Insolvenzschutzverbandes für ArbeitnehmerInnen (ISA) Steiermark. Für die Betroffenen bedeutet das eine unkomplizierte Abwicklung ohne zusätzliche Rückzahlungsvereinbarungen. Voraussetzungen für die Antragstellung Zu beachten ist, dass kein Rechtsanspruch auf die Vorfinanzierung des Insolvenz-Entgelts besteht. Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein: Der Antragsteller bzw. die Antragstellerin muss Mitglied der AK Steiermark sein. Die geltend gemachten Ansprüche müssen nachweisbar sein, zum Beispiel durch: Lohn- und Gehaltsabrechnungen Forderungsanmeldung im Insolvenzverfahren Anerkenntnis des Masseverwalters Vom Masseverwalter bestätigtes Forderungsverzeichnis Das Insolvenz-Soforthilfe-Darlehen ist für Insolvenzen bis einschließlich 31. Dezember 2026 befristet. Weitere Informationen und Antrag Weitere Details zur Soforthilfe sowie Unterstützung bei der Antragstellung gibt es bei der Arbeiterkammer Steiermark: Soforthilfe: AK finanziert Insolvenz-Entgelt vor | Arbeiterkammer Steiermark. Merkblatt und Richtlinien:  Antrag für das Insolvenz-Soforthilfe-Darlehen (0,1 MB – docx) Die Insolvenzabteilung der AK Steiermark steht betroffenen Mitgliedern beratend zur Seite und hilft dabei, finanzielle Härten in einer besonders belastenden Lebensphase abzufedern.    

Guter Start ins neue Jahr mit der FCG-Neujahrswanderung

Ganz nach langjähriger Tradition eröffnete die FCG Steiermark am 2. Jänner ihr Veranstaltungsjahr mit der beliebten Neujahrswanderung. Ziel der diesjährigen Wanderung war der Brucker Hochanger, der bei strahlendem Sonnenschein ideale Bedingungen für einen gelungenen Jahresauftakt bot. Zahlreiche Mitglieder und Freunde der FCG folgten der Einladung und nutzten die Gelegenheit für gemeinsame Bewegung, Gespräche und einen positiven Start ins neue Jahr. Ehrenvorsitzender Franz Gosch zeigte sich erfreut über die große Beteiligung und hieß die Teilnehmer herzlich willkommen. Ein besonderer Gast der diesjährigen Neujahrswanderung war der ehemalige ÖVP-Generalsekretär Hannes Missethon, dessen Teilnahme die Veranstaltung zusätzlich aufwertete und gute Diskussionen mit den teilnehmenden Funktionären bot. In angenehmer Atmosphäre und bester Stimmung bot die Wanderung einmal mehr Gelegenheit zum persönlichen Austausch und zur Pflege der Gemeinschaft. Mit dieser gelungenen Auftaktveranstaltung setzte die FCG Steiermark ein positives Zeichen für das neue Jahr und blickt motiviert auf die kommenden Aktivitäten.

Frohe Weihnachten!

Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wir wünschen dir und deiner Familie ein friedliches Weihnachtsfest und die besten Wünsche für 2026! Danke für deine tatkräftige Unterstützung für unsere Gesinnungsgemeinschaft.

FCG Steiermark: „Eine Stunde mehr Arbeit? Landesrat Ehrenhöfer soll zuerst unbezahlte Überstunden bekämpfen – nicht neue Belastungen fordern!“

Kritik und Empörung kommt von den ÖVP nahen Christlichen Gewerkschaftern (FCG) in der Steiermark an Finanzlandesrat Willibald Ehrenhöfer, der im Rahmen seiner Rede zum Budgetlandtag den Vorschlag ins Spiel brachte, die Wochenarbeitszeit um eine Stunde zu verlängern. Für die FCG ist klar: Dieser Vorschlag ist realitätsfern, sozial unausgegoren und ein Angriff auf die ohnehin stark belastete arbeitende Bevölkerung. Der FCG-Landesvorsitzender Guido Mauerhofer und Landesgeschäftsführer Rene Heinrich reagieren entsetzt: „Wir hoffen sehr, dass der Finanzlandesrat damit nicht etwa eine Stunde unbezahlte Mehrarbeit meint. Falls doch, wäre das nicht nur verantwortungslos, sondern völlig respektlos gegenüber den Menschen, die dieses Land am Laufen halten.“ Österreicherinnen und Österreicher arbeiten ohnehin mehr als genug Eindrücklich belegen das die aktuellen Zahlen, so die steirischen Christgewerkschafter: Laut Statistik Austria leisteten Österreichs Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer allein im Jahr 2024 fast 170 Millionen Überstunden. Von der Arbeiterkammer wird bereits wiederholt darauf hingewiesen, dass davon über 42 Millionen Stunden nicht bezahlt wurden. Guido Mauerhofer dazu: „Wie kann man angesichts solcher Zahlen ernsthaft eine Debatte über noch mehr Arbeitszeit anstoßen? Statt zu fordern, dass Menschen noch länger arbeiten, sollte man endlich dafür sorgen, dass jede geleistete Stunde bezahlte Arbeit ist.“ Rene Heinrich ergänzt: „Österreich ist ein fleißiges Land. Die Beschäftigten leisten tagtäglich mehr als in vielen anderen Staaten Europas. Anstatt ihnen zusätzliche Lasten aufzubürden, sollte man ihren Einsatz würdigen und bestehende Ungerechtigkeiten beseitigen.“ Die FCG sieht in Ehrenhöfers Vorstoß den Versuch, von den aktuellen Herausforderungen abzulenken. „Der Finanzlandesrat hat genug zu tun, um das steirische Landesbudget seriös zu gestalten. Eine völlig unnötige Debatte über eine Verlängerung der gesetzlichen Arbeitszeit anzuzetteln trägt jedenfalls nichts zur Sanierung des Budgets bei – ganz im Gegenteil“, kritisieren Mauerhofer und Heinrich. Die FCG Steiermark fordert stattdessen eine klare Prioritätensetzung: Bezahlung aller Überstunden statt Gratisarbeit, Attraktive Arbeitsbedingungen statt Arbeitszeitverlängerung, Fachkräftesicherung durch Ausbildung sowie bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, so die Christgewerkschafter abschließend.

FCG bleibt weiterhin stärkste Kraft an der Medizinischen Universität Graz

Bei der Betriebsratswahl für das Allgemeine Personal der Medizinischen Universität Graz konnte die Liste Fair-Team FCG erneut einen deutlichen Wahlerfolg verbuchen. Unter der Führung von Betriebsratsvorsitzendem Mag. Alexander Hofmeister setzte sich die FCG klar mit 10: 4 Mandaten gegen die Liste der UG-UGÖD durch. Dieser Wahlerfolg bestätigt einmal mehr das Vertrauen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Arbeit und die verlässliche Vertretung der FCG. Die FCG Steiermark gratuliert dem gesamten Team sehr herzlich und wünscht viel Erfolg für die kommenden Aufgaben. Bildunterschrift: Das siegreiche „Fair-Team“ mit dem FCG Landesgeschäftsführer: vlnr. Bettina Amtmann, Sarah Zwanzger, Alex Hofmeister, René Heinrich, Cornelia Missbrenner, Doris Zenz, Claudia Krainer, Günther Kainz

KAGES-Zentralbetriebsratswahl 2025

Für 20.500 Kolleginnen und Kollegen im Einsatz: Die Liste 1 – ÖAAB/FCG & Unabhängige unter Vorsitz von Michael Tripolt erhielt 63,89 % der Stimmen und 18 von 28 Mandaten. Damit ist sie die klar stärkste Kraft. Die Wahlbeteiligung bzw. die Stimmverteilung zeigt eine deutliche Führungsrolle der ÖAAB/FCG-Liste: ca. 64 % der Stimmen. ZBR- Vorsitzender Michael Tripolt erklärte: „Das Wahlergebnis zeigt das Vertrauen in unsere Arbeit. Gemeinsam haben wir viel erreicht – von besseren Arbeitsbedingungen bis zu fairen Gehältern. Jetzt heißt es: Erfolge sichern und die Zukunft aktiv gestalten!

FCG-Landesvorstandsklausur Steiermark

Bad Loipersdorf war in diesem Jahr der Ort der Landesvorstandsklausur der FCG-Steiermark. Nach der herzlichen Eröffnung und Begrüßung durch Landesvorsitzenden Guido Mauerhofer sowie den Landesgeschäftsführer Rene Heinrich begann der Tag mit einem inspirierenden C-konkret Workshop, der von der Bundes-FCG Bildungsreferentin Dr. Karin Petter-Trausznitz MSc hervorragend moderiert wurde. Aktuelle Informationen und Entwicklungen von der Bundes-FCG, dem ÖGB und der Politik wurden durch NRAbg. ÖGB Vzpräs. und FCG-Bundesvorsitzende Romana Deckenbacher vermittelt. Im Anschluss bot die Teilpension „Neu“ einen praxisnahen Einblick, den Abteilungsleiterin der PVA Landesstelle Steiermark Mag. Martina Riegler unseren Teilnehmenden anschaulich näherbrachte. Ein zentraler Programmpunkt widmete sich der Künstlichen Intelligenz im Betrieb: Was kann und welche Folgen bringt KI? Wie verändert sie die Arbeitswelt, und wo bleibt die Arbeitnehmerinnen-Vertretung? Diese wegweisenden Fragestellungen wurden von Ass.-Prof. (FH) Mag. Dr. Wilhelm Zugaj kompetent erläutert. Beim anschließenden Abendprogramm konnten wir auch unseren Generalsekretär Michael Schediwy-Klusek begrüßen. Gemeinsam mit ihm wurden drei Mal das Goldene Ehrenzeichen der Bundes-FCG verliehen: an Fleck Wolfgang-AT&S Leoben, Manfred Freidl-Holding Graz und Günter Wölfler, ebenfalls AT&S Leoben, in Anerkennung besonderer Verdienste. Die Landesvorstandsklausur bot Raum für informative Impulse, wertvollen Austausch und herausragende Ehrungen – eine gelungene Plattform für Zusammenarbeit und Zukunftsvisionen der FCG-Steiermark.

Arbeitsgespräch mit FCG-Bundesvorsitzender Romana Deckenbacher

Im Rahmen eines Steiermark Tages kam es zu einem Arbeitsgespräch mit der FCG- Bundesvorsitzenden Romana Deckenbacher, dem FCG-Bundesfraktionssekretär Alexander Jansa und der FCG-Steiermark Spitze mit Landesvorsitzenden Guido Mauerhofer und Landesgeschäftsführer Rene Heinrich Besprochen wurden aktuelle Gewerkschaftsthemen sowie Arbeiterkammerthemen, die für die regionale wie überregionale Arbeit relevant sind. Zudem wurden politische Themen diskutiert, um Schnittstellen zwischen Gewerkschaftsarbeit, politischen Zielen und konkreten Maßnahmen zu identifizieren. Im Verlauf des Gesprächs erfolgte eine Abhandlung der verschiedenen Themenbereiche, um gemeinsame Positionen und mögliche Handlungsschritte festzulegen.

AK- Steiermark-Fraktionsklausur

Die Kammerrätinnen und Kammerräte unserer Fraktion trafen sich zur Herbst-Abstimmungsklausur. Schwerpunkt war die anstehende AK-Vollversammlung Anfang November. Die Vollversammlung bestimmt die politische Ausrichtung der AK. Von den Fraktionen werden Anträge eingebracht, wofür sich die AK einsetzen und welche Forderungen sie an die Gesetzgebungsorgane richten soll. Unser Credo „Leistung muss sich lohnen“ werden wir mit sinnvollen Anträgen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wieder unterstreichen.

FCG Generationentage 2025: Brücken zwischen Jung und Alt festigen den gesellschaftlichen Zusammenhalt

Graz, 28. Juni 2025 – Die diesjährigen Generationentage der FCG Steiermark waren erneut ein voller Erfolg. Unter dem Motto „Dialog der Generationen“ stand der Austausch zwischen Jung und Alt im Mittelpunkt – getragen von einer klaren Botschaft: Wertschätzung und Zusammenhalt zwischen den Generationen sind der Kitt unserer Gesellschaft. Mit einem vielfältigen Programm über drei Tage setzten die Generationentage deutliche Impulse – sowohl gesellschaftlich als auch politisch. Nach der Eröffnung durch Ing. Erich Amerer (Vorsitzender FCG Pensionisten Steiermark) boten spannende Beiträge prominenter Persönlichkeiten wie ESTAG Vorstand DI Christian Purrer, Gesundheitslandesrat Dr. Karlheinz Kornhäusl oder Honorarkonsul Dr. Jörg Hofreiter fundierte Einblicke in aktuelle politische, gesundheitliche und internationale Herausforderungen. Ein besonderes Highlight war der zeitgeschichtliche Beitrag von Univ. Prof. Dr. Stefan Karner, ehemaliger Leiter des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Kriegsfolgenforschung, der nicht nur einen geopolitischen Überblick zu 80 Jahren Zweiter Republik gab, sondern auch sein neuestes Buch präsentierte – ein tiefgehender Rückblick auf österreichische Zeitgeschichte. Aus aktuellem Anlass zum Thema „Ortskirche – Weltkirche – und der neue Papst“ waren die kompetenten Ausführungen durch den Präsident der Katholischen Aktion, Andreas Gjecaj zukunftsweisend. Weitere Höhepunkte waren der Generationendialog „Jung und Alt – Nur gemeinsam stark“ mit Florian Gatterer (Generalsekretär FCG-Jugend) und Wilhelm Waldner (Bundesvorsitzender FCG-Pensionist:innen) sowie der inspirierende Vortrag von Franz Gosch über den historischen Pilgerweg Via Francigena. Mit der Bundes- und Landeskonferenz der FCG/GPA Jugend und der FCG Jugend Steiermark am Abschlusstag im Beisein von FCG Generalsekretär Michael Schediwy-Klusek und Grußworte für die FCG Steiermark Ehrenvorsitzender Ing. Erich Amerer, wurden zudem wichtige personelle und inhaltliche Weichenstellungen für die Zukunft vorgenommen. Neue Vorstände wurden gewählt und zentrale Themen der Jugendvertretung diskutiert – ein starkes Signal für die Weiterentwicklung der FCG-Jugendarbeit. Der neue Bundesvorsitzende der FCG/GPA Jugend ist Thomas Winter, der FCG Jugend Steiermark steht künftig Marcelle Bauer vor. Auch die Kommunikation kam nicht zu kurz, das Grillfest der Generationen unterstrich den Geist der Veranstaltung: respektvoller Austausch, generationenübergreifende Solidarität und Freude am gemeinsamen Tun.