ÖAAB/FCG: Gosch optimistisch für die AK-Wahl

Fulminanter AK-Wahlauftakt in Graz Graz (OTS) – Pendler, Burn out, Lehrlingstausender: Beim Wahlkampfauftakt zeigte Spitzenkandidat Franz Gosch, dass die ÖAAB/FCG-Fraktion nicht nur mit ihren grünen Schuhen glänzt, sondern in der steirischen Arbeiterkammer längst Themenführer ist. Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer sieht für die AK-Wahl von 28. März bis 10. April bundespolitisch einen guten Wind für seine Freunde. In kämpferischer Aufbruchstimmung präsentierten sich die Kandidatinnen und Kandidaten für die AK-Wahl in wenigen Wochen beim Wahlkampfauftakt der ÖAAB/FCG-Fraktion in Graz. Spitzenkandidat Franz Gosch gab sich wegen der Wahlergebnisse in den westlichen Bundesländern, wo die AK-Mitglieder schon gewählt haben, zuversichtlich: „Überall haben die Kammerpräsidenten verloren.“ In Salzburg konnten die Christgewerkschafter ihren Stimmenanteil um ein Drittel steigern. Das Resümee des AK-Vizepräsidenten: „Auch wir werden zulegen“. Die Kandidaten, die von Fraktionsvorsitzenden Günther Ruprecht begrüßt wurden, können mit der vollen Rückendeckung der steirischen ÖVP rechnen. Nicht nur Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Landesrat Mag. Christopher Drexler, sondern auch die neue Klubobfrau Barbara Riener haben den ÖAAB als politische Heimat. Schützenhöfer erläuterte, was unter maßgeblicher ÖVP-Beteiligung im Bund und in der Steiemark für die Menschen geleistet werde. Den Kandidaten des ÖAAB/FCG stärkte der Landeshauptmann die Zuversicht: „Bundespolitisch weht der Wind gut für uns.“ Als Dank für dessen Einsatz für die steirischen Arbeitnehmer erhielt Schützenhöfer ein paar nagelneue grüne Schuhe, wie sie viele ÖAAB/FCG-Wahlkämpfer bei ihren Einsätzen tragen, um ihre Motivation sichtbar zu machen. Franz Gosch sei „das sympathische Gesicht der steirischen Arbeiterkammer“, sagte ÖAAB-Landesobmann Mag. Christopher Drexler und dankte dem vielköpfigen Team der Wahlbewegung. Die Erfahrung des Spitzenkandidaten sei ein Gewinn für die Kammermitglieder. Gosch habe konkrete Vorstellungen, was die Arbeiterkammer für ihre Mitglieder gerade in der Zukunft tun müsse: „So geht Kammer!“ Kämpferisch zählte der AK-Vizepräsident die Schritte auf, die zum Erfolg des ÖAAB/FCG bei der Kammerwahl führen sollen: „Wir haben die besseren Antworten“. Der SPÖ-Mehrheit in der AK habe es schon immer an Perspektiven gefehlt, so Gosch. Ohne die von ihm initiierte Pendlerinitiative gäbe es kein modernes S-Bahn-System in der Steiermark, nur zögerlich habe die rote Mehrheit erkannt, dass die AK auch im Kampf gegen Burn out tätig werden muss und beim AK-Bildungsscheck habe es immer den Druck der ÖAAB/FCG-Fraktion geben müssen. „Wir haben die Themenführerschaft in der AK, die anderen haben die Millionen“, illustrierte Gosch die Verhältnisse. Eine wichtige Mitteilung konnte der Spitzenkandidat seinen Mitstreitern des ÖAAB/FCG mit auf den Weg geben. Die volle Anrechnung der Karenzzeiten werde noch in den nächsten zwölf Monaten als Gesetz kommen. Gosch will beim Widerstand gegen ein EU-weites „Road Pricing“ auf Autobahnen oder bei der Steuerfreistellung für das 13. und 14. Gehalt nicht lockerlassen. Die AK müsse die Dienstleistungen für ihre Mitglieder verbessern, etwa durch den Lehrlingstausender und erweiterte Bildungsangebote. Mit seinen grünen Schuhen als Signal des Aufbruchs, den die ÖAAB/FCG-Fraktion in die AK bringt, machte sich Franz Gosch auf, um mit seinen Mitstreitern bei der Wahl von 28. März bis 10. April erfolgreich zu sein.

FCG-SYMPOSION „BURNistOUT“

KRANKENSTÄNDE KOSTEN MILLIARDEN – MIT PRÄVENTION DIREKT IN DIE BETRIEBE „Mehr Prävention statt Frühpension“ lautet unter dem Motto „BURNistOUT“ eine breit angelegte Aufklärungsoffensive der Fraktion Christlicher Gewerkschafter (FCG), die gestern im Rahmen eines Symposions an der Grazer Universität gestartet wurde. „Alles schreit nach Konsequenzen und Maßnahmen“ listet AK-Vizepräsident und FCG-Landesvorsitzender Franz Gosch bedenkliche Zahlen auf: Während im Jahr 2000 auf 1.000 Erwerbstätige 17 Krankenstände aufgrund psychischer Erkrankungen kamen, waren es 2017 bereits 32. Ärztekammer-Vizepräsident Dietmar Bayer kritisierte, dass Burnout „noch immer ein Tabuthema ist“. Seine Erfahrung sei, dass der Burnout-Erkrankte der letzte sei, der erfährt, dass er ein Burnout habe: „Die ganze Umgebung erkennt bereits, dass er in der Arbeitsleistung nachlässt, dass er zerstreut ist, gereizt ist.“ In den Praxen sehe man dann leider schon sehr späte Stadien der Burnout-Erkrankung, wo man schon viel früher etwas machen hätte können. Deshalb soll die neue Präventionsoffensive direkt in den Betrieben ansetzen, so Psychiater Bayer, „um rechtzeitig einen Gang zurückschalten zu können und zu sagen, ‚Achtung, die eine oder andere Person ist Burnout-gefährdet‘.“ Schließlich müsse – abgesehen von der menschlichen Komponente – allein aus wirtschaftlichen Überlegungen jeder Betrieb alles daran setzen, Burnout zu vermeiden, assistiert Wirtschaftspsychologe Paul Jimenez: „Die Wirtschaft heutzutage hat sehr viele Möglichkeiten, beginnend von der Arbeitsplatzüberlegung bis hin zur betrieblichen Gesundheitsförderung. Und jeder Euro, der investiert wird, kommt wirklich mehrfach zurück.“ Franz Gosch abschließend: Unsere Kampagne macht Sinn, denn die gesamtwirtschaftlichen Kosten für Krankenstände aufgrund arbeitsbedingter psychischer Belastungen belaufen sich jährlich auf rund 3,3 Milliarden Euro. Hier die Burnout-Broschüre: Burnistout_brochüre_07.02.2019_DF

Spezial-Seminar

Unser Spezial-Seminar für FCG Betriebsräte/innen fand auch diesmal wieder in Semriach statt. Mit 87 Teilnehmer/innen wurden in 3 Modulen die wichtigsten Neuerungen im Arbeitsrecht; Steuern sparen mit Arbeitnehmerveranlagung bzw. die Mentalen Stärken erarbeitet. Unterstützt durch die Top-Referenten der Arbeiterkammer und Steuerexperten, erhielten die zahlreichen Arbeitnehmervertreter/innen die rechtlichen und inhaltlichen Neuerungen kompetent vermittelt. Zum abendlichen „Chill Out“ traf auch Snowboard Weltmeisterin und Gemeinderätin der Stadt Graz Marion Kreiner ein und überreichte gemeinsam mit ÖGB LV-Stv. Franz Haberl und LS Rene Heinrich dem langjährigen BR. Manfred Kaltenegger das silberne Ehrenzeichen der Bundes FCG.  

Forderungspapier der FCG/ProGe für den AK-Wahlkampf 2019

Das Forderungspapier der FCG/ ProGe wurde bei einer zweitägigen Klausur der FCG/ProGe Betriebsrätinnen in mehreren Arbeitsgruppen erarbeitet. Inhaltliche Schwerpunkte sind vor allem: Schwerarbeit – leichtere Erreichbarkeit Senkung des Kalorienverbrauches für Männer und Frauen um 20% Entkoppelung von der Nachtschicht   Pension Pensionsantritt – Abschlagsfrei nach 45 Versicherungsjahren (540 Monate) Rechtsanspruch auf Altersteilzeit   Der LEHRLINGSTAUSENDER bei ausgezeichneten und guten Erfolg bei erster LAP Steuerfreistellung der Lohnsteuer bis zur ersten Lehrabschlussprüfung   Leiharbeiter In der Bilanz als Personalkosten deklarieren und nicht als Sachaufwand Verpflichtende Übernahme nach 3 bis 6 Monaten Bildunterschrift: Forderungen FCG ProGe: Forderungspapierübergabe v.l.n.r.: LS Rene Heinrich, AK-Vizepräs. Franz Gosch, Pro-Ge LV BRV Rudolf Gutjahr, BRV. Gerald Weber und ÖGB-LV-Stv. Franz Haberl.

Top-Seminar

Zu einem Topseminar unter dem Titel „Die hohe Kunst der Kommunikation“ hat die ÖAAB-FCG AK-Wahlbewegung geladen. Spitzenkandidat AK-Vizepräsident Franz Gosch ist es wieder gelungen, tolle und namhafte Referenten, u.a. Mag. Marcus Kutrzeba zu gewinnen. Bei der abendlichen Feierstunde wurden die Kollegen Gerhard Hammer, Johann Hatzl, Helmut Lebenbauer und Heinz Steiner für ihren jahrzehnte langen Einsatz für die FCG mit dem goldenen Ehrenzeichen der Bundes FCG geehrt.

FCG Delegation bei der Firma Georg Fischer Gmbh.

Der immer aktive Vorsitzende des Arbeiterbetriebsrates Willi Ahrer begrüßte die FCG Abordnung mit AK-VzPräs. LV Franz Gosch, ÖGB LV-Stv. Franz Haberl, LS Rene Heinrich und FCG-ProGe Landesvorsitzenden BRV Rudolf Gutjahr am Betriebsstandort in Altenmarkt. Bei der anschließenden Betriebsbesichtigung wurden uns die diversen Firmenausbaupläne und Arbeitsabläufe in der Produktion erläutert. In den verschiedensten Abteilungen blieb auch genug Zeit, um mit den Arbeitnehmerinnen Kontakt aufzunehmen und sich auszutauschen. In der Abschlussbesprechung ließ man die Eindrücke Revue passieren und freut sich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit. Bildunterschrift: FCG Delegation und Personalchef