FCG-SYMPOSION „BURNistOUT“

KRANKENSTÄNDE KOSTEN MILLIARDEN – MIT PRÄVENTION DIREKT IN DIE BETRIEBE „Mehr Prävention statt Frühpension“ lautet unter dem Motto „BURNistOUT“ eine breit angelegte Aufklärungsoffensive der Fraktion Christlicher Gewerkschafter (FCG), die gestern im Rahmen eines Symposions an der Grazer Universität gestartet wurde. „Alles schreit nach Konsequenzen und Maßnahmen“ listet AK-Vizepräsident und FCG-Landesvorsitzender Franz Gosch bedenkliche Zahlen auf: Während im Jahr 2000 auf 1.000 Erwerbstätige 17 Krankenstände aufgrund psychischer Erkrankungen kamen, waren es 2017 bereits 32. Ärztekammer-Vizepräsident Dietmar Bayer kritisierte, dass Burnout „noch immer ein Tabuthema ist“. Seine Erfahrung sei, dass der Burnout-Erkrankte der letzte sei, der erfährt, dass er ein Burnout habe: „Die ganze Umgebung erkennt bereits, dass er in der Arbeitsleistung nachlässt, dass er zerstreut ist, gereizt ist.“ In den Praxen sehe man dann leider schon sehr späte Stadien der Burnout-Erkrankung, wo man schon viel früher etwas machen hätte können. Deshalb soll die neue Präventionsoffensive direkt in den Betrieben ansetzen, so Psychiater Bayer, „um rechtzeitig einen Gang zurückschalten zu können und zu sagen, ‚Achtung, die eine oder andere Person ist Burnout-gefährdet‘.“ Schließlich müsse – abgesehen von der menschlichen Komponente – allein aus wirtschaftlichen Überlegungen jeder Betrieb alles daran setzen, Burnout zu vermeiden, assistiert Wirtschaftspsychologe Paul Jimenez: „Die Wirtschaft heutzutage hat sehr viele Möglichkeiten, beginnend von der Arbeitsplatzüberlegung bis hin zur betrieblichen Gesundheitsförderung. Und jeder Euro, der investiert wird, kommt wirklich mehrfach zurück.“ Franz Gosch abschließend: Unsere Kampagne macht Sinn, denn die gesamtwirtschaftlichen Kosten für Krankenstände aufgrund arbeitsbedingter psychischer Belastungen belaufen sich jährlich auf rund 3,3 Milliarden Euro. Hier die Burnout-Broschüre: Burnistout_brochüre_07.02.2019_DF
Einladung zum Symposion „BurnIstOut“
FCG-Magazin Winter Ausgabe

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Road-Pricing – Nein Danke!

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Spezial-Seminar

Unser Spezial-Seminar für FCG Betriebsräte/innen fand auch diesmal wieder in Semriach statt. Mit 87 Teilnehmer/innen wurden in 3 Modulen die wichtigsten Neuerungen im Arbeitsrecht; Steuern sparen mit Arbeitnehmerveranlagung bzw. die Mentalen Stärken erarbeitet. Unterstützt durch die Top-Referenten der Arbeiterkammer und Steuerexperten, erhielten die zahlreichen Arbeitnehmervertreter/innen die rechtlichen und inhaltlichen Neuerungen kompetent vermittelt. Zum abendlichen „Chill Out“ traf auch Snowboard Weltmeisterin und Gemeinderätin der Stadt Graz Marion Kreiner ein und überreichte gemeinsam mit ÖGB LV-Stv. Franz Haberl und LS Rene Heinrich dem langjährigen BR. Manfred Kaltenegger das silberne Ehrenzeichen der Bundes FCG.
Forderungspapier der FCG/ProGe für den AK-Wahlkampf 2019

Das Forderungspapier der FCG/ ProGe wurde bei einer zweitägigen Klausur der FCG/ProGe Betriebsrätinnen in mehreren Arbeitsgruppen erarbeitet. Inhaltliche Schwerpunkte sind vor allem: Schwerarbeit – leichtere Erreichbarkeit Senkung des Kalorienverbrauches für Männer und Frauen um 20% Entkoppelung von der Nachtschicht Pension Pensionsantritt – Abschlagsfrei nach 45 Versicherungsjahren (540 Monate) Rechtsanspruch auf Altersteilzeit Der LEHRLINGSTAUSENDER bei ausgezeichneten und guten Erfolg bei erster LAP Steuerfreistellung der Lohnsteuer bis zur ersten Lehrabschlussprüfung Leiharbeiter In der Bilanz als Personalkosten deklarieren und nicht als Sachaufwand Verpflichtende Übernahme nach 3 bis 6 Monaten Bildunterschrift: Forderungen FCG ProGe: Forderungspapierübergabe v.l.n.r.: LS Rene Heinrich, AK-Vizepräs. Franz Gosch, Pro-Ge LV BRV Rudolf Gutjahr, BRV. Gerald Weber und ÖGB-LV-Stv. Franz Haberl.
Top-Seminar

Zu einem Topseminar unter dem Titel „Die hohe Kunst der Kommunikation“ hat die ÖAAB-FCG AK-Wahlbewegung geladen. Spitzenkandidat AK-Vizepräsident Franz Gosch ist es wieder gelungen, tolle und namhafte Referenten, u.a. Mag. Marcus Kutrzeba zu gewinnen. Bei der abendlichen Feierstunde wurden die Kollegen Gerhard Hammer, Johann Hatzl, Helmut Lebenbauer und Heinz Steiner für ihren jahrzehnte langen Einsatz für die FCG mit dem goldenen Ehrenzeichen der Bundes FCG geehrt.
FCG Delegation bei der Firma Georg Fischer Gmbh.

Der immer aktive Vorsitzende des Arbeiterbetriebsrates Willi Ahrer begrüßte die FCG Abordnung mit AK-VzPräs. LV Franz Gosch, ÖGB LV-Stv. Franz Haberl, LS Rene Heinrich und FCG-ProGe Landesvorsitzenden BRV Rudolf Gutjahr am Betriebsstandort in Altenmarkt. Bei der anschließenden Betriebsbesichtigung wurden uns die diversen Firmenausbaupläne und Arbeitsabläufe in der Produktion erläutert. In den verschiedensten Abteilungen blieb auch genug Zeit, um mit den Arbeitnehmerinnen Kontakt aufzunehmen und sich auszutauschen. In der Abschlussbesprechung ließ man die Eindrücke Revue passieren und freut sich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit. Bildunterschrift: FCG Delegation und Personalchef
Pendlergipfel Loipersdorf

Schulterschluss für die Pendlerinnen und Pendler Pendlergipfel in Loipersdorf Pendlerinitiativen fordern neues Konzept für Pendlerpauschale Die steirische Pendlerinitiative und der burgenländische Pendlerclub ziehen künftig an einem Strang. Ein Schulterschluss zwischen der Steiermark und dem Burgenland: In Sachen Pendlerunterstützung habe man laut Franz Gosch, Vizepräsident der Arbeiterkammer und Obmann der steirischen Pendlerinitiative, die gleiche Problematik wie die burgenländischen Nachbarn, daher will man nun gemeinsam Lösungen finden. Zahlreiche Vertreter der Politik und des burgenländischen Pendlerclubs sowie der steirischen Pendlerinitiative fanden sich dazu in der Therme Loipersdorf zu einem Pendlergipfel ein. Auch Betroffene wurden eingeladen, um ihre Situation zu schildern. Bildunterschrift: Hochrangige Pendlervertreter erarbeiten neue Konzepte.