TOP-Seminar für Betriebsrätinnen der FCG-Steiermark

Die FCG-Steiermark veranstaltete unter der Leitung von Landesvorsitzendem Guido Mauerhofer und Landesgeschäftsführer René Heinrich im Hotel Der Klugbauer am Reinischkogel ein eineinhalbtägiges TOP-Seminar für Betriebsrätinnen. Insgesamt 55 Betriebsrätinnen aus den unterschiedlichsten Branchen der Steiermark nutzten die Gelegenheit, ihr Fachwissen zu erweitern und sich untereinander zu vernetzen. Den Auftakt machte die Abteilungsleiterin der PVA Steiermark, die einen umfassenden Überblick über das Pensionsrecht gab. Themenschwerpunkte waren die aktuellen Änderungen im Pensionsrecht, die verschiedenen Pensionsarten, das Rehabilitationsgeld, Versicherungszeiten sowie das Pensionskonto. Der praxisnahe Vortrag bot den Teilnehmerinnen wertvolle Informationen für ihre tägliche Arbeit als Interessenvertreterinnen. Anschließend führte die Bildungsreferentin der Bundes-FCG, Dr. Karin Petter-Trausznits, durch den Workshop „C – konkret“. Unter dem Motto „F wie Fortschrittlich, C wie Couragiert und G wie Gemeinsam“ standen moderne Betriebsratsarbeit, persönliches Engagement und der gemeinsame Austausch im Mittelpunkt. Die Teilnehmerinnen konnten Erfahrungen teilen und neue Impulse für ihre Arbeit in den Betrieben mitnehmen. Am zweiten Seminartag informierten die beiden Arbeitsrechtsexpertinnen der Arbeiterkammer Steiermark, Mag. Lisa Rosteck und Dr. Katharina Urleb, über aktuelle Judikatur sowie Gesetzesänderungen im Arbeitsrecht. Anhand praxisnaher Beispiele wurden die wichtigsten Neuerungen verständlich erläutert und deren Auswirkungen auf die Betriebsratsarbeit aufgezeigt. Neben den fachlichen Inhalten bot das Seminar ausreichend Raum für den Erfahrungsaustausch und die Vernetzung der Betriebsrätinnen aus den verschiedensten Branchen. Die gelungene Kombination aus fundierten Fachvorträgen, praxisorientierten Workshops und kollegialem Austausch machte die Veranstaltung zu einem vollen Erfolg. Mit diesem TOP-Seminar unterstreicht die FCG-Steiermark einmal mehr ihren Anspruch, Betriebsrätinnen bestmöglich auf ihre verantwortungsvolle Tätigkeit vorzubereiten und sie mit aktuellem Wissen sowie einem starken Netzwerk für die Herausforderungen der Arbeitswelt zu unterstützen.

20. Landeskongress GÖD Steiermark – Staffelübergabe

Michael Pötler (FCG) folgt Josef Pilko – Richard Rossmann (FCG) folgt Eduard Tschernko und Gerhard Rupp (FSG) bestätigt Juni 23, 2026 Unter dem Motto „MITEINANDER MEHR – GÖD – Deine starke VERTRETUNG“ fand vom 22. bis 23. Juni 2026 in den Kammersälen der Arbeiterkammer Steiermark der 20. Landeskongress der GÖD Steiermark statt. Neben 105 Delegierten aus allen beruflichen Landesvertretungen nahmen auch zahlreiche Behördenleiter daran teil. Im Rahmen der feierlichen Eröffnung verwiesen die ÖGB-Vizepräsidentin und stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst NRAbg. Mag. Romana Deckenbacher und der Hausherr Arbeiterkammerpräsident Josef Pesserl auf die Bedeutung der Sozialpartnerschaft als Garant für den sozialen Frieden.  Im Rahmen der Neuwahlen übergab Langzeitvorsitzender Josef Pilko den Vorsitz an Ing. Michael Pötler (FCG), dem bisherigen Finanzreferenten des GÖD-Landesvorstandes. Mit beeindruckenden 98,11% der Delegiertenstimmen konnte er ein fulminantes Wahlergebnis einfahren. Als seine Stellvertreter wurde Mag. Gerhard Rupp (FSG) eindrucksvoll bestätigt bzw. Richard Roßmann (FCG) – er übernimmt von Eduard Tschernko – neu gewählt.  Der Landeskongress hat 43 Anträge aus den Bereichen Dienst-, Besoldungs- und Pensionsrecht sowie soziale Betreuung abgearbeitet und an den im Herbst stattfindenden Bundeskongress bzw. anderen Verhandlungsgremien zugewiesen. Der neu gewählte Vorsitzende Michael Pötler richtete einen Appell an die Zusammenarbeit zur Stärkung des „Wir-Gefühls“ und bekräftigte, dass er ein Vorsitzender zum Angreifen sein wird, der alle Berufssparten regelmäßig besuchen wird. 

Junge GÖD Steiermark erfolgreich konstituiert!

Mit der Konstituierung der Jungen GÖD Steiermark am 21. April 2026 wurde ein bedeutender Schritt für die Vertretung junger Bediensteter im öffentlichen Dienst gesetzt. Im Sitzungssaal der GÖD Steiermark fand die erste konstituierende Sitzung statt. Damit verfügt die Steiermark erstmals über eine eigene Plattform innerhalb der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, die sich gezielt den Anliegen und Interessen junger Kolleginnen und Kollegen widmet. Im Rahmen der Sitzung wurde der Vorstand einstimmig gewählt. Zum Vorsitzenden der Jungen GÖD Steiermark wurde Koll. Christoph Winter (FCG), Landesleitung 01 – Hoheitsverwaltung, gewählt. Als 1. Stellvertreterin fungiert künftig Koll. Leonie Rieken (FCG), Landesleitung 11 – AHS-Gewerkschaft. Die Funktion des 2. Stellvertreters übernimmt Koll. Lukas Stelzl (FSG), Landesleitung 08 – Landesverwaltung. Dem Präsidium gehören weiters Koll. Marie-Kristin Fuchs (FCG), Landesleitung 08, sowie Koll. Michael Repnig (FCG), Landesleitung 05 – Finanz, an. Das Präsidium sowie der Landesvorstand der Jungen GÖD Steiermark umfassen insgesamt 14 Mitglieder. Die Verteilung der Mandate erfolgt auf Grundlage der Ergebnisse der letzten Personalvertretungs- und Gewerkschaftswahlen und ergibt 10 Mandate für die FCG sowie 4 Mandate für die FSG. Die Junge GÖD Steiermark versteht sich als Netzwerk und Interessenvertretung für junge Bedienstete aus allen Bereichen des öffentlichen Dienstes. Ziel ist es, den Austausch zwischen jungen Kolleginnen und Kollegen zu fördern, aktuelle Herausforderungen aufzugreifen und die Anliegen der nächsten Generation aktiv in die gewerkschaftliche Arbeit einzubringen. Darüber hinaus soll die Junge GÖD jungen Beschäftigten die Möglichkeit bieten, sich mit den Strukturen und Aufgaben der Gewerkschaft vertraut zu machen und die Zukunft des öffentlichen Dienstes mitzugestalten. Die FCG Steiermark begrüßt die Gründung der Jungen GÖD Steiermark ausdrücklich. Mit dieser Initiative wird jungen Menschen eine starke Stimme innerhalb der GÖD gegeben und ein wichtiger Beitrag zur Weiterentwicklung einer modernen und zukunftsorientierten Interessenvertretung geleistet. Wir wünschen dem neu gewählten Vorstand viel Erfolg und Freude bei der Ausübung seiner verantwortungsvollen Aufgaben.

Businesslauf am Schwarzl See

Beim Businesslauf am Schwarzl See in Premstätten stand auch heuer wieder der Teamgeist im Mittelpunkt. Rund 5.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den verschiedensten Betrieben der Steiermark sorgten für eine beeindruckende Kulisse entlang der Strecke und machten die Veranstaltung zu einem sportlichen Großereignis. Bei idealen Bedingungen wurde gemeinsam gelaufen, gewalkt und angefeuert. Zahlreiche Unternehmen nutzten den Businesslauf nicht nur als sportliche Herausforderung, sondern auch zur Stärkung des Zusammenhalts innerhalb der Teams. Die größte Abordnung stellte heuer die KAGES. Mit rund 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war das Team der Steirischen Krankenanstaltengesellschaft besonders stark vertreten und setzte damit ein deutliches Zeichen für Gemeinschaft, Bewegung und Gesundheitsbewusstsein. Neben den sportlichen Leistungen stand vor allem die gute Stimmung im Vordergrund. Der Businesslauf am Schwarzl See bewies einmal mehr, warum er zu den beliebtesten Firmen-Sportveranstaltungen der Steiermark zählt.

FCG VIDA Landesvorstand Steiermark tagte im ÖGB Steiermark

Der FCG VIDA Landesvorstand Steiermark hielt seine Sitzung in den Räumlichkeiten des ÖGB Steiermark ab. Landesvorsitzender Walter Semlitsch konnte dazu zahlreiche steirische Betriebsrätinnen und Betriebsräte begrüßen und freute sich besonders über die Teilnahme hochrangiger Vertreter der Bundesorganisation. Unter den Ehrengästen befanden sich der Bundesvorsitzende der FCG VIDA, Christian Gruber, Bundesgeschäftsführer Friedrich „Fritz“ Pöltl sowie der Landesgeschäftsführer der FCG Steiermark, Rene Heinrich. Die Anwesenheit der Bundes- und Landesfunktionäre unterstrich die Bedeutung der Veranstaltung und bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit zu einem intensiven Austausch über aktuelle gewerkschaftliche und betriebliche Herausforderungen. Nach der offiziellen Eröffnung und Begrüßung durch Vorsitzenden Walter Semlitsch stand zunächst der Erfahrungs- und Informationsaustausch aus den Betrieben im Mittelpunkt. Die Betriebsrätinnen und Betriebsräte berichteten über aktuelle Entwicklungen in ihren Unternehmen, Herausforderungen im Arbeitsalltag sowie über Themen wie Personalentwicklung, Arbeitsbedingungen, Teuerung, Digitalisierung und die Sicherung von Arbeitsplätzen. Besonders hervorgehoben wurde die wichtige Rolle der betrieblichen Interessenvertretung in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten. Im Anschluss berichtete Bundesvorsitzender Christian Gruber über aktuelle Entwicklungen auf Bundesebene innerhalb der FCG VIDA. Dabei informierte er über gewerkschaftspolitische Schwerpunkte, laufende Verhandlungen sowie über die strategische Ausrichtung der Organisation für die kommenden Monate. Gruber betonte die Wichtigkeit eines starken Zusammenhalts innerhalb der Arbeitnehmervertretung und hob das große Engagement der Betriebsrätinnen und Betriebsräte hervor. Bundesgeschäftsführer Friedrich Pöltl ging in seinem Bericht insbesondere auf organisatorische Themen, zukünftige Herausforderungen und die Weiterentwicklung der gewerkschaftlichen Arbeit ein. Dabei standen unter anderem Mitgliederentwicklung, Kommunikation sowie die Stärkung der Präsenz der FCG VIDA in den Betrieben im Fokus seiner Ausführungen. Auch FCG Steiermark Landesgeschäftsführer Rene Heinrich berichtete über aktuelle Aktivitäten und Entwicklungen innerhalb der steirischen Landesorganisation. Er informierte über laufende Projekte, Veranstaltungen sowie über geplante Initiativen zur Unterstützung der Betriebsrätinnen und Betriebsräte in der Steiermark. Dabei wurde deutlich, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit zwischen Landesorganisation und den Funktionärinnen und Funktionären vor Ort ist. Ein weiterer wesentlicher Punkt der Tagesordnung waren die geplanten zukünftigen Aktivitäten der FCG VIDA Steiermark. Diskutiert wurden kommende Veranstaltungen, Schulungsangebote, betriebliche Aktionen sowie Maßnahmen zur weiteren Stärkung der Arbeitnehmervertretung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer brachten dabei zahlreiche Ideen und Anregungen ein. Unter dem Punkt „Allfälliges“ wurden abschließend weitere aktuelle Themen besprochen sowie offene Fragen diskutiert. Die Sitzung bot allen Anwesenden die Gelegenheit zu einem konstruktiven Meinungsaustausch und bestätigte einmal mehr die starke Zusammenarbeit innerhalb der FCG VIDA Steiermark. Landesvorsitzender Walter Semlitsch bedankte sich abschließend bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr Engagement und ihre Mitarbeit. Die Sitzung endete in einem positiven und motivierenden Rahmen mit dem gemeinsamen Ziel, die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer weiterhin konsequent und erfolgreich zu vertreten.

FCG Steiermark schlägt Alarm: Dieser Budgetkurs trifft die Falschen Warnung vor wachsender Schieflage zulasten der Beschäftigten

Im Zuge der aktuellen Budgetdebatte erhebt der Landesvorsitzende der Steirischen Christgewerkschafter (FCG), Guido Mauerhofer, eindringlich seine Stimme: Der eingeschlagene Kurs drohe die soziale Balance im Land weiter aus dem Gleichgewicht zu bringen. Die geplanten Maßnahmen zur Entlastung der Wirtschaft – insbesondere bei den Lohnnebenkosten – gehen aus Sicht der FCG zunehmend auf Kosten jener, die das System tagtäglich tragen: Arbeitnehmer, Familien und Pensionisten. „Viele Menschen wissen längst nicht mehr, wie sie die steigenden Lebenshaltungskosten stemmen sollen. Und genau in dieser ohnehin angespannten Situation droht die Politik die Lasten noch weiter auf ihre Schultern zu verlagern“, warnt Guido Mauerhofer. „Die Budgetmaßnahmen lassen befürchten, dass wieder einmal die breite Bevölkerung für die Konsolidierung bezahlen soll.“ Ein Blick auf die Zahlen macht die Dimension deutlich: Seit 2014 haben Senkungen der Lohnnebenkosten Staat und Steuerzahler insgesamt 16,8 Milliarden Euro gekostet. Betroffen sind ausgerechnet jene Sicherungssysteme, Arbeitslosen und Unfallversicherung, Familienlastenausgleichsfonds und Insolvenz-Entgeltfonds, welche die Arbeitnehmer in schwierigen Lebenslagen schützen. Gleichzeitig fehlen diese Mittel an anderer Stelle, während die Staatsschulden weiter steigen. Dem gegenüber stehen massive Unterstützungen für Unternehmen: Allein die ausbezahlten COVID-Förderungen summierten sich von 2020 bis Anfang 2026 auf rund 46,7 Milliarden Euro. Insgesamt belaufen sich die Entlastungen für die Wirtschaft damit auf über 63 Milliarden Euro. „Diese Entwicklung ist nicht nur eine Frage von Zahlen, sondern eine Frage der Gerechtigkeit“, betont FCG-Landesgeschäftsführer Rene Heinrich. „Wenn Milliarden zur Entlastung der Wirtschaft mobilisiert werden, gleichzeitig aber bei Familienleistungen und sozialen Sicherheiten gespart wird, dann läuft etwas grundlegend falsch. Die Menschen spüren diese Ungleichgewichte jeden Tag, beim Einkaufen, bei der Miete, überall steigende Kosten auch bei Heizung und Treibstoffen.“ Besonders kritisch sehen Guido Mauerhofer und Rene Heinrich die geplanten Einschnitte im familienpolitischen Bereich. Kürzungen beim Familienlastenausgleichsfonds treffen vor allem Haushalte mit Kindern – also genau jene, die ohnehin unter starkem finanziellem Druck stehen. Auch Pensionisten geraten zunehmend ins Hintertreffen, durch unzureichende Inflationsanpassungen. „Wer glaubt, man könne durch solche Maßnahmen einen wirtschaftlichen Aufschwung erzwingen, irrt gewaltig“, so Guido Mauerhofer. „Wenn Kaufkraft und Konsum geschwächt werden, gefährdet das am Ende auch Arbeitsplätze und Wachstum.“ Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die immer wieder versprochene Wirkung von Lohnnebenkostensenkungen. „Es wird seit Jahren behauptet, dass dadurch mehr Netto vom Brutto bei den Arbeitnehmern ankommt. Die Realität zeigt ein anderes Bild“, stellt Guido Mauerhofer klar. „Am Ende zahlen die Beschäftigten, entweder durch geringere Leistungen oder durch zusätzliche Belastungen an anderer Stelle.“ Abschließend richten Guido Mauerhofer und Rene Heinrich einen eindringlichen Appell an die Politik: „Ein nachhaltiger Budgetkurs darf nicht einseitig auf dem Rücken der arbeitenden Menschen ausgetragen werden. Es braucht endlich eine faire Balance zwischen wirtschaftlicher Vernunft und sozialer Verantwortung. Alles andere gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

FCG Landesgeschäftsführer Klausur

Die FCG Steiermark unter der Leitung von Landesgeschäftsführer Rene Heinrich konnte zahlreiche hochrangige Funktionärinnen und Funktionäre zu einer Arbeitstagung in der Steiermark begrüßen. Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern befanden sich die FCG-Landesgeschäftsführerinnen, der Generalsekretär Michael Schediwy-Klusek, die FCG-Referenten sowie die Bundesvorsitzende der FCG und ÖGB-Vizepräsidentin Romana Deckenbacher. Im Rahmen der Arbeitstagung standen aktuelle gewerkschaftliche Themen, organisatorische Entwicklungen sowie der gemeinsame Austausch über zukünftige Herausforderungen und Schwerpunkte der FCG-Arbeit im Mittelpunkt. Die Veranstaltung bot eine wichtige Plattform für intensive Gespräche, strategische Abstimmungen und die weitere Stärkung der Zusammenarbeit innerhalb der Christlichen Gewerkschaftsbewegung. Landesgeschäftsführer Rene Heinrich zeigte sich erfreut über den erfolgreichen Verlauf der Tagung und betonte die Bedeutung eines starken Zusammenhalts sowie einer engen Kooperation zwischen den Bundes- und Landesorganisationen.

FCG Steiermark-Spitze trifft Landeshauptmann-Stellvertreterin! Breite Übereinstimmung bei Arbeitstreffen!

Bei einem Arbeitstreffen zwischen der FCG-Spitze und Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom wurde eine große inhaltliche Übereinstimmung bei zentralen Zukunftsthemen festgestellt. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Bedeutung von Arbeit und Wirtschaft für eine stabile gesellschaftliche Entwicklung. Manuela Khom und Guido Mauerhofer, Landesvorsitzender der FCG und Betriebsratsvorsitzender der Steiermärkischen Sparkasse, betonten übereinstimmend: Gute Arbeit und eine starke Wirtschaft bilden das Fundament für einen funktionierenden Sozialstaat. Leistung müsse sich lohnen, gleichzeitig müsse jedoch immer der Mensch im Mittelpunkt stehen. Unterstützt wurden das Arbeitsgespräch von den beiden Landesgeschäftsführern Georg Preßler (STVP) und Rene Heinrich (FCG). Gemeinsam wollen ÖVP und FCG weiterhin eng zusammenarbeiten, um das Zukunftsland Steiermark aktiv zu gestalten und wirtschaftliche Stärke mit sozialer Verantwortung zu verbinden. Das Treffen unterstrich den gemeinsamen Willen, durch sozialpartnerschaftliche Zusammenarbeit nachhaltige Lösungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie für die steirische Wirtschaft zu entwickeln.

Pendlerinitiative Österreich: Steirer Walter Semlitsch einstimmig zum neuen Obmann gewählt

Auf Initiative der FCG-Steiermark – Gründer der Pendlerinitiative Österreich – sowie der Pendlerinitiative Steiermark mit Gf. Landesvorsitzenden Guido Mauerhofer und Landesgeschäftsführer René Heinrich, hat die Pendlerinitiative Österreich heute im Rahmen ihrer Generalversammlung eine neue Führung gewählt. Walter Semlitsch, Obmann der Steirischen Pendlerinitiative, wurde einstimmig zum neuen Obmann der Pendlerinitiative Österreich gewählt. Damit übernimmt nach Franz Gosch und Peter Amreich erneut ein Steirer die Führung der österreichweiten Interessenvertretung für mehr als zwei Millionen Pendlerinnen und Pendler. Semlitsch ist Gewerkschafter, selbst Pendler und bringt umfassende Erfahrung aus der steirischen Pendlerarbeit mit. Er gilt als engagierter Vertreter der Anliegen von Berufspendlerinnen und -pendlern. Im Zuge der Versammlung wurde auch auf die erfolgreiche Entwicklung der Organisation verwiesen: Die Pendlerinitiative nahm bereits 1992 in der Steiermark ihren Ursprung und wurde 2008 zu einer bundesweiten Organisation ausgebaut. Seither setzt sie sich konsequent für bessere Rahmenbedingungen für Pendlerinnen und Pendler ein. In seiner Grundsatzlinie betonte der neu gewählte Obmann Walter Semlitsch die zentrale Bedeutung des Pendelns für den Arbeitsmarkt: „Pendeln ist für mehr als zwei Millionen Menschen in Österreich gelebter Alltag und eine unverzichtbare Voraussetzung, um Beschäftigung ausüben zu können. Es ist unsere Aufgabe, die Interessen dieser Menschen klar zu vertreten und in politische Entscheidungsprozesse einzubringen. Themen wie leistbare Mobilität, faire Rahmenbedingungen und der Ausbau der Infrastruktur stehen dabei im Mittelpunkt.“ Zum Generalsekretär wurde der steirische FCG-Landesgeschäftsführer René Heinrich gewählt, der künftig die organisatorische und inhaltliche Arbeit auf Bundesebene maßgeblich unterstützen wird. Als Obmann-Stellvertreter fungieren Josef Hager (Niederösterreich) sowie Leopold Wagner (Wien). Darüber hinaus wurden Pendlersprecher für alle Bundesländer bestellt: Wien: Friedrich Pöltl Vorarlberg: Thomas Jutz Tirol: Klaus Rainer Kärnten: Christian Struger Salzburg: Johann Grünwald Steiermark: Walter Semlitsch Oberösterreich: Franz Lumetsberger Niederösterreich: Josef Hager Burgenland: Johannes Mezgolits Die neue Führung der Pendlerinitiative Österreich setzt sich zum Ziel, die Anliegen der Pendlerinnen und Pendler weiterhin mit Nachdruck zu vertreten und deren Position in der öffentlichen Diskussion nachhaltig zu stärken. Im Fokus stehen praxistaugliche Lösungen, die den Alltag der Betroffenen konkret verbessern.

FCG Steiermark und Pendlerinitiative: „Pendler dürfen nicht länger im Stich gelassen werden!“

FCG und Pendlerinitiative üben scharfe Kritik und fordern eine sofortige, spürbare Anhebung der Steirischen Pendlerbeihilfe. FCG-Landesvorsitzender Guido Mauerhofer und Walter Semlitsch, Obmann der Steirischen Pendlerinitiative, sehen angesichts explodierender Kosten im KFZ-Bereich und massiv gestiegener Treibstoffpreise dringenden Handlungsbedarf: „Die Realität für Pendlerinnen und Pendler ist längst eine andere als jene, auf der das aktuelle Fördermodell der steirischen Pendlerbeihilfe basiert. Die Unterstützung ist zu verbessern und neu aufzustellen.“ Seit über zehn Jahren wurden die Förderbeträge nicht erhöht, die förderbare Einkommensgrenze stagniert seit 2022 bei 2.500 Euro brutto monatlich. Diese Einkommensgrenze müsste schon längst inflationsbereinigt bei 3.300,– Euro brutto im Monat liegen und zukünftig automatisch inflationsangepasst werden. Gleichzeitig sind die Preise massiv gestiegen – insbesondere an den Tankstellen. Besonders hart trifft es einkommensschwache Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Die Pendlerbeihilfe ist für viele die einzige direkte Unterstützung, da steuerliche Entlastungen wie die Pendlerpauschale oft ins Leere gehen. „Gerade jene, die ohnehin wenig verdienen, werden im Stich gelassen. Das ist nicht akzeptabel“, so Mauerhofer und Semlitsch. Daher sieht FCG-Landesvorsitzender Guido Mauerhofer auch die Arbeiterkammer Steiermark in der Pflicht, von der sich die Interessenvertreter deutlich mehr Einsatz erwarten: „Hier braucht es die dringende Bereitschaft, sowohl vom Land Steiermark und der Arbeiterkammer Steiermark mehr Mittel in die Hand zu nehmen. Während andere Bundesländer längst handeln, wurde in der Steiermark die letzte Wertanpassung vor mehr als zehn Jahren vorgenommen. Burgenland hat mit 1. Jänner 2026 wieder eine deutliche Verbesserung für seine Pendler umgesetzt. „Die Steiermark droht hier endgültig den Anschluss zu verlieren.“ Die Forderung ist klar: Sofortige Erhöhung der steirischen Pendlerbeihilfe, Anhebung der Einkommensgrenzen und eine automatische Anpassung an die Inflation. „Die Pendlerinnen und Pendler sichern täglich Arbeitsprozesse und Wertschöpfung und halten das Land am Laufen. Diese Menschen jetzt zu entlasten, ist hoch an der Zeit, denn hier geht es um Existenzen“, stellen Mauerhofer und Semlitsch unmissverständlich klar.