Ing. Peter Amreich – der neue geschäftsführende Landesvorsitzende der FCG Steiermark

FCG Steiermark bekommt eine Doppelspitze In einer richtungsweisenden Landesvorstandsklausur wurden in der letzten Woche die inhaltlichen Schwerpunkte für die kommende Arbeitsperiode festgelegt. Darüber hinaus wurden auch wesentliche personelle Entscheidungen getroffen: FCG-Landesvorsitzender Franz Gosch, seit Oktober 2019 auch Bundesgeschäftsführer in der FCG GPA-djp, bildet mit Ing. Peter Amreich, PV-Vorsitzender Steiermark der A1 Telekom Austria AG, das neue Führungsteam. Ing. Peter Amreich, AK-Rat und schon bisher im Vorstand der FCG Steiermark, wird Seite an Seite mit Franz Gosch die neue strategische Ausrichtung, die Ziele und Inhalte erarbeiten und für die Umsetzung mitverantwortlich sein. Die Voraussetzungen dafür bringt Ing. Peter Amreich mit 13 Jahren Erfahrung als FCG-Fraktionsvorsitzender der A1 Telekom Austria AG mit – vor allem aber mit der strategischen Entwicklung der FCG-Fraktion, die er bei der PV-Wahl 2018 zur absoluten Mehrheit und zum Sieg führte. Erstmals seit Bestehen der A1 Telekom Austria AG hat die FCG eine Mehrheit in der Personalvertretung und stellt den Vorsitzenden. Beide Vorsitzenden sind sich einig,  dass für die inhaltliche und personelle Ausrichtung für die Landeskonferenz bis 2022 sowie die Positionierung für die AK-Wahl 2024 die richtigen Weichen ab jetzt zu stellen sind und die notwendigen Schritte für eine gute Zukunft der FCG gesetzt werden.

Generationentage der FCG-Steiermark

3 Tage Diskussionen vom 22. – 24.August 2019 über nationale und globale Zukunftsfragen die unser Leben bestimmen. Schauplatz war die AN-Akademie im Stiftingtal mit den Vertretern der älteren Generation und der Jugend.   Tag eins: Waren im Vorjahr die Themen „die Weltreligionen und ihr Einfluss auf die Politik“ mit dem Fokus auf den Islam im Zentrum, bestimmen jetzt vor allem die Überlebens – Strategien der Menschen durch die Klimakrise und die Fragen der „Überalterung“ der Gesellschaft, die Diskussionen. Diese Schwerpunkte präsentierte Erich Amerer – Vorsitzender der Landespensionisten – in seiner Einleitungsanalyse und kritisierte auch die fehlende Wertschätzung gegenüber den älteren Mitbürgern. „Ab einem gewissem Alter gilt man wohl als wertlos“ ist leider keine Vermutung sondern tägliche Realität. Weil man „jederzeit sterben“ könnte kündigen Bankinstitute den Überziehungsrahmen, verweigern Kredite, Versicherungen und Zuschusskrankenkassen machen Probleme oder Firmen akzeptieren keine Ratenkäufe mehr. Aufgrund einer Studie sind Menschen über 60 Jahren auch signifikant häufiger von einer Benachteiligung im Gesundheitsbereich betroffen. Das Gleichbehandlungsgesetz bestimmt zwar, dass niemand auf Grund seines Alters diskriminiert werden darf. Allerdings gilt das nur für den Arbeitsbereich. Deshalb wird eine Änderung durch die Regierung und den Gesetzgeber dringend gefordert.  Mit der Hauptreferentin LAbg. Ingrid Korosec – Präsidentin des Österreichischen Seniorenrates & des ÖVP Seniorenbundes – wurden die vorgenannten Probleme aber auch der Bereich der Pflege älterer Menschen im Detail besprochen.  Auf Grund der Aktualität – am nächsten Tag fanden die Verhandlungen über die Pensionserhöhung 2020 statt – präsentierte Korosec ihr Forderungsprogramm: Für alle Senior/innen Anteil am Wirtschaftswachstum mit Stärkung der Kaufkraft. Kleine Pensionen um die doppelte Inflationsrate d.h. um 3,6 % erhöhen, bis 5220 € soll es die Inflationsanpassung von 1,8% geben. Insgesamt die größte Pensionsanpassung seit 25 Jahren! Zur aktuellen Landespolitik referierte Bgm. LAbg. Bernhard Ederer mit den Schwerpunkten Reformpartnerschaft mit einer eventuell früheren Landtagswahl, dem steirischen Arbeitsmarkt mit der Situation in der Wirtschaft, den positiven Ergebnissen der Gemeinde-Konzentrationen, den Gesundheitsplänen usw. Das erste Mal in der 13-jährigen Geschichte der Generationentage gab es einen Schwerpunkt Landwirtschaft über die nationale und internationale Situation mit dem Ziel einer weitest gehenden Nahrungsmittel Eigenversorgung für die Bevölkerung. Topreferent von der Landwirtschaftskammer war der  Präsident  Ök.-Rat  Franz Titschenbacher. Die Herausforderungen sind der Klimawandel dessen Folgen bewältigt werden müssen, der internationale Druck durch Handelsverträge wie Mercosur die von Österreich abgelehnt werden, das Preisdiktat des Handels das den Bauern hohe wirtschaftliche Verluste bringt, der notwendige Einsatz von Mitteln der Schädlingsbekämpfung bis hin zu Grundstücks- Spekulationen und neuerdings auch die Almwirtschaft und der zunehmende Tourismus. Die engagierte Diskussion zeigte, dass die Zuhörer großes agrarisches Wissen haben und die Bauern unterstützen. Tag zwei: Schon vor den Ereignissen der letzten Tage in der Steirischen Landespolitik war die Spitalsreform ein bestimmendes Thema. Deshalb haben wir den kompetenten Vertreter, nämlich den Geschäftsführer des Gesundheitsfonds Steiermark Mag. Michael Koren, zur Präsentation der Reformpläne  in der Gesundheitspolitik eingeladen.  Durch die rasante medizinische Entwicklung und der notwendigen Versorgungssicherheit und Qualität sind strukturelle Anpassungen im Sinne der Bevölkerung notwendig. Mit den Detailplänen und der Fragenbeantwortung wie 2-Klassen-Medizin, Gefälle Stadt – Land, Ärztemangel, Hausärzte und KH-Ambulanzen usw., hat der Referent gute Informationen geboten. Die zukünftige Versorgung im Bezirk Liezen war ein eigenes Thema. Unser Landesvorsitzender Franz Gosch berichtete von der AK-Wahl in der Steiermark und in Bezug auf die stattfindende NR-Wahl, dass die ÖGB Mehrheit FSG wieder rote Parteipolitik macht statt ihre Mitglieder objektiv zu vertreten. Die Haltung der FCG in den dzt. AN-Fragen wie 12 Stundentag, Karfreitags- Regelung, Steuerreform, Pensionsreform usw. wurde intensiv diskutiert. In Ergänzung des LWK Präsidenten berichtete der Direktor des Steirischen Bauernbundes, Dipl.-Ing. Franz Toner über den Strukturwandel in der Landwirtschaft und zwar nicht nur in der Erzeugung bestehender Produkte, sondern bedingt durch die Wünsche der Konsumenten und auch wegen des Klimawandels sind neue Kreationen zu forcieren. Auch in der Organisation und Fortbildung werden neue Akzente gesetzt. Der Bereich ist auch mit rund 100.000 AN ein bedeutender Arbeitgeber. Ein vor allem für junge Menschen berührendes Thema ist die „neue Selbständigkeit“. Die Tücken für Jungunternehmer sind vielfältig, besonders rechtliche Vorschriften müssen beachtet werden. Das Referat von Rechtsanwalt Mag. Dr. Florian Leitinger, ehemaliger FCGJ-Funktionär, interessierte auch die älteren Zuhörer. Sein Angebot bei Bedarf auch praxisgerecht zu beraten wurde gerne angenommen. Tag drei: Zur morgendlichen Einstimmung war von Wien der FCG-Pressereferent Andreas Friessnegg gekommen. Er referierte ambitioniert über die Christliche Soziallehre und sammelte von den Teilnehmern viele gute Ideen um die Inhalte der Lehre zu ergänzen. Den Abschluss der Generationentage machte ÖGB-Steiermark Vorsitzenderstv. Franz Haberl mit seinen Gedanken und Plänen zu „Die Zukunft der Gewerkschaft – eine Vision“. Er sieht die Entwicklung vor allem in einer Gewerkschaft die sich, unabhängig von der SPÖ, parteipolitisch neutral verhält und sich ausschließlich an den Wünschen der Arbeitnehmer orientiert. Durch mehr Glaubwürdigkeit wird auch ein deutlicher Zuwachs an neuen Mitgliedern möglich sein und so die Stellung gegenüber den Arbeitgebern, ob öffentlich oder privat, verbessern. Die Generationentage waren „wie immer“ ein besonderes Erlebnis, haben den Teilnehmern viel Wissenswertes geboten und auch einen wichtigen Beitrag in der Gesprächskultur zwischen Jung & Alt gebracht sowie die Freundschaften vertieft.    

Sommerakademie der FCG-Frauen

Unter der Leitung der FCG Frauen Vorsitzenden Barbara Hollomey  wurde diesmal ein bunter, breiter Themenbogen über knapp zwei Tage gespannt: „ Der Einsatz im engsten Umkreis, an der Spitze meiner Gemeinde Pernegg lohnt sich“, davon ist Bürgermeisterin Eva Schmidinger überzeugt und gab ihre Erfahrungen an die Teilnehmerinnen weiter . Auf neue innovative Wege in der österreichischen Gesellschaft weist die steirische Spitzenkandidatin zum Nationalrat Juliane Bogner- Strauß hin, die trotz des Wahlkampfes die Zeit fand zu unserer Sommerakademie zu kommen. Mit exklusiven EU-Einblicken und Hintergrundinformationen rundet Ronald Rödl, Leiter des Steiermarkbüros in Brüssel, den Bogen ab. Besonders erfreulich war unter anderem auch die Teilnahme von ÖVP Klubobfrau LAbg. Barbara Riener, welche aktuell aus der Landespolitik berichtete. Auch unsere FCG Spitzen Generalsekretär Andreas Gjecaj, Landesvorsitzender Franz Gosch und ÖGB-Vorsitzender Stv. Franz Haberl trugen inhaltlich zu einer insgesamt gelungenen und spannenden Sommerakademie am Reinischkogel 2019 bei!

FCG-VIDA Steiermark neu formiert

Die Christlichen Gewerkschafter/innen der Steiermark stellten bei ihrer FCG-Vida Landeskonferenz wieder überzeugend ihre inhaltlichen und organisatorischen Stärken unter Beweis. Das Präsidium mit dem neuen Landesvorsitzenden Walter Semlitsch wurde mit 100% der Delegiertenstimmen eindrucksvoll gewählt. Die neue Funktionsperiode der FCG-Vida wurde mit einer hervorragend besuchten Landeskonferenz in der AK-Steiermark eingeläutet. Der neugewählte Vorsitzende, KR und BRV. der Holding Graz Linien , Walter Semlitsch, wird sich mit starkem Einsatz den neuen Herausforderungen stellen. Zahlreiche Seminare für FCG-Vida Betriebsräte/innen sorgen für hohe Fachkompetenz und ein starkes Fundament der Arbeitnehmervertretung. Wie auch der FCG-Vida Bundesvorsitzende Christian Gruber, Bundesgeschäftsführer Fritz Pöltl, ÖGB-LVStv Franz Haberl, LS Rene Heinrich und FCG-Landesvorsitzender Franz Gosch feststellen konnten, sind die FCG-Vida Betriebsräte/innen top ausgebildet und motiviert für die Zukunft der FCG-Vida in der Steiermark. Ein großer Dank gilt auch dem langjährigen FCG-Vida LV Harald Reigl, der auch weiterhin als Vorstandsmitglied tätig sein wird. Das neue FCG-Vida-Präsidium Steiermark: Vorsitzender:      Walter Semlitsch Stellvertreterin:   Rosemarie Maurer Stellvertreter:      Manfred Strasser Vorstandsmitglieder: Andreas Hohensinner, Martin Haider, Manfred Freidl, Gerhard Sumann, Dieter Hofer, Andreas Nekam, Harald Reigl

Pendlerinitiative: Jugend braucht länderübergreifendes Öffi-Ticket

Pendlerobmann Franz Gosch fordert Jugendtickets über Bundeslandgrenzen hinweg Die Österreich-Card für öffentliche Verkehrsmittel ist eines der bestimmenden Sommerthemen, jetzt melden sich erstmals auch die wirklich Betroffenen zu Wort – die Pendler. Franz Gosch, seines Zeichens Obmann der österreichischen Pendlerinitiative weist vor allem auf zwei Aspekte hin. Günstiger Einstieg für die Jugend Er bricht vor allem eine Lanze für die Jugend: Er fordert, dass die Bundesländer ihre „Top-Jugendtickets“ quer über die Landesgrenzen hinaus gegenseitig akzeptieren. „Dann haben junge Menschen, die teilweise über mehrere Bundesländergrenzen hinweg zu ihren Ausbildungsorten fahren, einen günstigen Einstieg in den öffentlichen Verkehr und werden in Zukunft weniger auf Individualverkehr setzen.“ Hier könnte die Politik, so Gosch, einen nachhaltigen Ansatz durchsetzen, der unterm Strich keine Mehrkosten verursacht“, fordert er die Entscheidungsträger zum raschen Handeln auf. Dem Österreich-Ticket an sich steht er positiv gegenüber, es sei hoch an der Zeit für ein anerkanntes Ticket für alle öffentlichen Verkehrsmittel. „Wenn wir aber wählen müssen zwischen der preiswerten Österreich-Card oder dem Ausbau des ÖFFI- Angebotes, geht der Effekt ins Leere“, so Gosch. Denn nur, wenn es ein gutes Angebot gebe, seien die Pendler bereit, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Umfrage Ein günstiges Ticket ohne zusätzlichem Platzangebot bei Bus und Bahn, würde die öffentlichen Verkehrsmittel bald aus allen Nähten platzen lassen. Schon jetzt sei zu Zeiten der Rush Hour die Kapazitätsgrenze bereits erreicht. Der „oberste Pendler“ abschließend: „Wir brauchen beides, ein „Turbo- Verbundticket“ für ganz Österreich und einen kontinuierlichen Zuwachs an Infrastruktur für Pendler und andere Fahrgäste“, so Gosch.    

25 Jahre Pendlerinitiative: Der Kampf geht weiter!

Das Jubiläum ist kein Ruhekissen. Franz Gosch und die ehrenamtlichen Mitstreiter der Steirischen Pendlerinitiative setzen neue Akzente zur Entlastung der Pendler. Graz, 15. März 2019. Die Steirische Pendlerinitiative und ihr Obmann Franz Gosch richteten beim 25-Jahr-Jubiläum dieser Organisation den Blick nach vorn. „Die Zahl der SteirerInnen, die zur Arbeit pendeln müssen, hat sich in den letzten Jahrzehnten verdoppelt, unser Einsatz als Pendlervertreter bleibt weiterhin unverzichtbar“, so Gosch beim Festakt im Grazer Landhaus. Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer sprach anläßlich des Jubiläums Franz Gosch und seinem Team für das große Engagement seinen persönlichen Dank aus. „Besonders für die Pendlerinnen und Pendler ist es entscheidend, dass das Innovationsland Steiermark auch weiterhin aktiv die Zukunft der Mobilität gestaltet. Mit mutigen Entscheidungen und dem Fokus auf Forschung und Entwicklung sorgen wir dafür, dass unsere Steiermark bei Zukunftstechnologien nicht Passagier ist, sondern dass wir die Richtung vorgeben.“ Laut Statistik Steiermark müssen immer mehr Steirer täglich zu ihrem Arbeitsort pendeln. Die durchschnittliche Strecke beträgt 94 Kilometer pro Tag, das bedeutet einen Zeitaufwand von jährlich 250 Stunden oder eineinhalb Monate Vollzeitarbeit, rechnete Gosch vor. Als Franz Gosch, er ist auch Vizepräsident der AK Steiermark, 1994 die Pendlerinitiative gründete, war die Zahl der Pendler noch nicht einmal halb so hoch. Derzeit gibt es in der Steiermark 333.462 Pendler. 51.741 pendeln aus der Steiermark aus, die meisten nach Wien oder Niederösterreich. Fast 2000 müssen zur Arbeit sogar ins Ausland, davon kommen 500 aus Graz. Zwei Drittel der steirischen Pendler verwenden das eigene Fahrzeug. Die Pendlerinitiative ist längst in ganz Österreich aktiv und kann auf maßgebliche Erfolge verweisen. Einerseits konnten finanzielle Besserstellungen wie Pendlerpauschale, Pendler-Euro und Pendler-Zuschuss durchgesetzt werden, andererseits hat Franz Gosch wichtige verkehrspolitische Entwicklungen wie den gesamtsteirischen Verkehrsverbund und der S-Bahn angestoßen. Kritik gibt es allerdings am Autobusnetz in ländlichen Regionen, das in den letzten 10 Jahren zum Nachteil der Pendler ausgedünnt wurde. Praktische Hilfe bietet die Pendlerinitiative mit der Pendler-Hotline an, die Kritik und Anregung von Betroffenen aufnimmt und weiter leitet. Eine weitere Erfolgsstory ist die Mitfahrbörse. Franz Gosch und sein Team aus ausschließlich ehrenamtlichen Mitstreitern engagieren sich aktuell beim Aufbau von Sammeltaxi-Systemen in ländlichen Regionen (Micro ÖV), um Versäumnisse im Autobusbereich auszugleichen. „Wir werden uns auch die nächsten 25 Jahre mit Leidenschaft für die Anliegen der steirischen PendlerInnen einsetzen“, sagte Franz Gosch beim Festakt kämpferisch. Dieser Kampf hat auch die EU-Ebene erreicht. Die steirische Pendlerinitiative steht an der Spitze derer, die gegen eine EU-weite Autobahnmaut kämpft. Ihr Motto: Road Pricing – Nein Danke!

ÖAAB/FCG: Gosch optimistisch für die AK-Wahl

Fulminanter AK-Wahlauftakt in Graz Graz (OTS) – Pendler, Burn out, Lehrlingstausender: Beim Wahlkampfauftakt zeigte Spitzenkandidat Franz Gosch, dass die ÖAAB/FCG-Fraktion nicht nur mit ihren grünen Schuhen glänzt, sondern in der steirischen Arbeiterkammer längst Themenführer ist. Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer sieht für die AK-Wahl von 28. März bis 10. April bundespolitisch einen guten Wind für seine Freunde. In kämpferischer Aufbruchstimmung präsentierten sich die Kandidatinnen und Kandidaten für die AK-Wahl in wenigen Wochen beim Wahlkampfauftakt der ÖAAB/FCG-Fraktion in Graz. Spitzenkandidat Franz Gosch gab sich wegen der Wahlergebnisse in den westlichen Bundesländern, wo die AK-Mitglieder schon gewählt haben, zuversichtlich: „Überall haben die Kammerpräsidenten verloren.“ In Salzburg konnten die Christgewerkschafter ihren Stimmenanteil um ein Drittel steigern. Das Resümee des AK-Vizepräsidenten: „Auch wir werden zulegen“. Die Kandidaten, die von Fraktionsvorsitzenden Günther Ruprecht begrüßt wurden, können mit der vollen Rückendeckung der steirischen ÖVP rechnen. Nicht nur Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Landesrat Mag. Christopher Drexler, sondern auch die neue Klubobfrau Barbara Riener haben den ÖAAB als politische Heimat. Schützenhöfer erläuterte, was unter maßgeblicher ÖVP-Beteiligung im Bund und in der Steiemark für die Menschen geleistet werde. Den Kandidaten des ÖAAB/FCG stärkte der Landeshauptmann die Zuversicht: „Bundespolitisch weht der Wind gut für uns.“ Als Dank für dessen Einsatz für die steirischen Arbeitnehmer erhielt Schützenhöfer ein paar nagelneue grüne Schuhe, wie sie viele ÖAAB/FCG-Wahlkämpfer bei ihren Einsätzen tragen, um ihre Motivation sichtbar zu machen. Franz Gosch sei „das sympathische Gesicht der steirischen Arbeiterkammer“, sagte ÖAAB-Landesobmann Mag. Christopher Drexler und dankte dem vielköpfigen Team der Wahlbewegung. Die Erfahrung des Spitzenkandidaten sei ein Gewinn für die Kammermitglieder. Gosch habe konkrete Vorstellungen, was die Arbeiterkammer für ihre Mitglieder gerade in der Zukunft tun müsse: „So geht Kammer!“ Kämpferisch zählte der AK-Vizepräsident die Schritte auf, die zum Erfolg des ÖAAB/FCG bei der Kammerwahl führen sollen: „Wir haben die besseren Antworten“. Der SPÖ-Mehrheit in der AK habe es schon immer an Perspektiven gefehlt, so Gosch. Ohne die von ihm initiierte Pendlerinitiative gäbe es kein modernes S-Bahn-System in der Steiermark, nur zögerlich habe die rote Mehrheit erkannt, dass die AK auch im Kampf gegen Burn out tätig werden muss und beim AK-Bildungsscheck habe es immer den Druck der ÖAAB/FCG-Fraktion geben müssen. „Wir haben die Themenführerschaft in der AK, die anderen haben die Millionen“, illustrierte Gosch die Verhältnisse. Eine wichtige Mitteilung konnte der Spitzenkandidat seinen Mitstreitern des ÖAAB/FCG mit auf den Weg geben. Die volle Anrechnung der Karenzzeiten werde noch in den nächsten zwölf Monaten als Gesetz kommen. Gosch will beim Widerstand gegen ein EU-weites „Road Pricing“ auf Autobahnen oder bei der Steuerfreistellung für das 13. und 14. Gehalt nicht lockerlassen. Die AK müsse die Dienstleistungen für ihre Mitglieder verbessern, etwa durch den Lehrlingstausender und erweiterte Bildungsangebote. Mit seinen grünen Schuhen als Signal des Aufbruchs, den die ÖAAB/FCG-Fraktion in die AK bringt, machte sich Franz Gosch auf, um mit seinen Mitstreitern bei der Wahl von 28. März bis 10. April erfolgreich zu sein.

FCG-SYMPOSION „BURNistOUT“

KRANKENSTÄNDE KOSTEN MILLIARDEN – MIT PRÄVENTION DIREKT IN DIE BETRIEBE „Mehr Prävention statt Frühpension“ lautet unter dem Motto „BURNistOUT“ eine breit angelegte Aufklärungsoffensive der Fraktion Christlicher Gewerkschafter (FCG), die gestern im Rahmen eines Symposions an der Grazer Universität gestartet wurde. „Alles schreit nach Konsequenzen und Maßnahmen“ listet AK-Vizepräsident und FCG-Landesvorsitzender Franz Gosch bedenkliche Zahlen auf: Während im Jahr 2000 auf 1.000 Erwerbstätige 17 Krankenstände aufgrund psychischer Erkrankungen kamen, waren es 2017 bereits 32. Ärztekammer-Vizepräsident Dietmar Bayer kritisierte, dass Burnout „noch immer ein Tabuthema ist“. Seine Erfahrung sei, dass der Burnout-Erkrankte der letzte sei, der erfährt, dass er ein Burnout habe: „Die ganze Umgebung erkennt bereits, dass er in der Arbeitsleistung nachlässt, dass er zerstreut ist, gereizt ist.“ In den Praxen sehe man dann leider schon sehr späte Stadien der Burnout-Erkrankung, wo man schon viel früher etwas machen hätte können. Deshalb soll die neue Präventionsoffensive direkt in den Betrieben ansetzen, so Psychiater Bayer, „um rechtzeitig einen Gang zurückschalten zu können und zu sagen, ‚Achtung, die eine oder andere Person ist Burnout-gefährdet‘.“ Schließlich müsse – abgesehen von der menschlichen Komponente – allein aus wirtschaftlichen Überlegungen jeder Betrieb alles daran setzen, Burnout zu vermeiden, assistiert Wirtschaftspsychologe Paul Jimenez: „Die Wirtschaft heutzutage hat sehr viele Möglichkeiten, beginnend von der Arbeitsplatzüberlegung bis hin zur betrieblichen Gesundheitsförderung. Und jeder Euro, der investiert wird, kommt wirklich mehrfach zurück.“ Franz Gosch abschließend: Unsere Kampagne macht Sinn, denn die gesamtwirtschaftlichen Kosten für Krankenstände aufgrund arbeitsbedingter psychischer Belastungen belaufen sich jährlich auf rund 3,3 Milliarden Euro. Hier die Burnout-Broschüre: Burnistout_brochüre_07.02.2019_DF