Steirischer Pendlerreport

Pendlerinitiative fordert spezielle Öffi-Tickets für Teilzeitbeschäftigte!

 

Die Steuerreform 2016 bringt auch den 350.000 steirischen Pendlern mehr Geld

 

„Die Steirer sind ein Pendlervolk“, sagt der Pendlerreport 2016, der heute in Rahmen einer Pressekonferenz von der steirischen Pendlerinitiative vorgestellt wurde, hervor. „Von den 350.000 steirischen Auspendlern (das sind rund 62% der Erwerbstätigen) pendeln 146.712 Personen aus ihrer Wohngemeinde in eine andere Gemeinde innerhalb des Bezirkes. Für 203.243 Personen liegt der Arbeitsort außerhalb ihres Wohnbezirkes, wobei 49.190 Personen die Steiermark verlassen und in ein anderes Bundesland pendeln“, präsentiert der Obmann der Pendlerinitiative und AK-Vizepräsident Franz Gosch die aktuellen Zahlen. Weitere 1.990 Personen würden ins Ausland zur Arbeit fahren. „Nur rund zehn Prozent aller Erwerbstätigen in Steiermark arbeiten von zu Hause aus oder in unmittelbarer Nähe ihrer Wohnung und zählen damit als Nichtpendler“, betont Gosch. Täglich 46 Kilometer legt der steirische Pendler im Durchschnitt zurück, um zur Arbeit zu kommen!

 

Der „Schirnhofer“ muss gerettet werden.

ÖAAB – FCG fordert gemeinsame Kraftanstrengung:

Der oststeirische Fleischverarbeiter Schirnhofer GmbH ist ein Vorzeigebetrieb für Nachhaltigkeit und Regionalität. Das Unternehmen ist ein wertvoller Partner der regionalen Wirtschaft, speziell der Landwirtschaft. Die 270 Beschäftigten produzieren hervorragende Qualität. ÖAAB und FCG fordern einen Rettungsplan für das Traditionsunternehmen, ebenso die soziale Absicherung die Betroffenen und eine Perspektive für die Zukunft.

• AK Vizepräsident Franz Gosch (ÖAAB-FCG) fordert: Gerade jetzt- verstärkte Maßnahmen in der Gesundheitsvorsorge

  • Pensionen: Warnsignal bei psychiatrischen Erkrankungen

 

  • Betriebliches Eingliederungsmanagement gesetzlich verankern

 

Prävention statt Frühpension: An der Kur für alle, die sie brauchen, darf nicht gerüttelt werden!

Wir leben in einer Zeit, wo wir später in Pension gehen und der Stressfaktor in der Arbeitswelt ständig höher wird. Deshalb braucht der Mensch auch dringend Zeiten, wo er seine Batterien aufladen kann. „Genau deshalb ist es unerlässlich, dass auch allen jenen tatsächlich ein Kuraufenthalt genehmigt wird, die ihn dringend nötig haben“, sagt Christgewerkschafter Franz Gosch.

AK-Vizepräsident Franz Gosch fordert verbesserte „Abfertigung neu“:

  • ÖVP Arbeitnehmervertreter fordern ein größeres Stück vom Kuchen.

 

Zu klein ist das Kuchenstück, das die „Abfertigung neu“ derzeit hergibt. Deshalb fordert Franz Gosch, Vizepräsident der AK Steiermark und FCG Landesvorsitzender, ebenso wie gestern der ÖAAB Generalsekretär und ÖVP Sozialsprecher NRAbg. August Wöginger eine Verbesserung der Arbeitgeberbeiträge zu „Abfertigung neu“.

“Ein Ende der unzureichenden Finanzierung im Zusammenhang mit der Abfertigung neu“, fordert der ÖAAB. Die Beiträge im Rahmen der „Abfertigung neu“ müssen von derzeit 1,53 Prozent schrittweise auf 2,5 Prozent angehoben werden.